„Was ist passiert?“Elena spürte sofort, dass etwas nicht stimmte, und sah Felix beunruhigt an.Sein Gesicht war blasser geworden, die Stirn leicht gerunzelt.„Meine Mutter hat sich in Haft schwer verletzt. Sie liegt jetzt im Krankenhaus. Ich muss hin. Bleib du zu Hause.“Daran dachte Elena nicht einmal.„Ich komme mit.“Felix widersprach nicht.Keine zwanzig Minuten später standen sie vor dem Krankenzimmer. Sebastian hatte gewusst, dass sie kamen, und wartete bereits draußen auf sie. Vor der Tür hielten sich außerdem mehrere Beamte auf.Was Fiona getan hatte, ließ sich nicht schönreden. Trotzdem blieb sie seine leibliche Mutter, und diese Verbindung ließ sich nicht einfach auslöschen.Nach außen wirkte Felix oft kühl, kontrolliert und kompromisslos. Elena wusste jedoch besser als jeder andere, wie viel davon Schutz war.Felix hatte gelernt, sich einzureden, dass er keine Familie brauchte, keine Nähe und überhaupt niemanden, auf den er sich verlassen musste.Dabei war er viel feinfühli
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