CAMILLEDas heiße Wasser prasselt auf mich herab, gleitet über meine noch zitternde Haut, jeder Tropfen löst kaum die Wärme dessen, was gerade geschehen ist. Ich schließe für einen Augenblick die Augen, lasse den Strahl über meine Haare, über meine Schultern, über meine Brust rinnen, und atme tief ein, versuche, wieder normal zu atmen.Mein Geist brodelt noch. Jedes Frösteln, jede Erinnerung an seine Hände, seine Küsse, seine Stöße durchfährt mich erneut, und ich spüre, wie ein Lächeln auf meinen Lippen entsteht. Diese Gewalt, diese rohe Leidenschaft, diese Mischung aus Lust und Verlangen … all das zeichnet mich, verzehrt mich noch.Ich seife mich langsam ein, fast meine Haut streichelnd, als wollte ich dieses Gefühl von Wärme und Frösteln verlängern, das anhält. Jede Bewegung ist bemessen, fast zeremoniell, als würde ich mir
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