ClaraDer Teppich reibt sanft über meine nackte Haut. Er bewahrt die Wärme unserer Körper, die unsichtbare Spur dessen, was wir gerade getan haben. Juliens Geruch ist überall. In der Luft, auf meinen Schenkeln, zwischen meinen Brüsten. Er ist in mir, um mich herum, auf mir.Julien liegt neben mir, oberkörperfrei, die Muskeln noch angespannt, seine Hand auf meinem Bauch. Es ist ein angenehmes Gewicht. Eine stille Bestätigung. Er hat mich genommen. Er hat mich erfüllt. Er hat mich gezeichnet.Und doch ist es nicht genug.Ich schließe die Augen und versuche, wieder zu Atem zu kommen. Doch bei jedem Einatmen schmecke ich seinen Schweiß, höre seine Stimme, seine rauen Laute an meinem Ohr, seine Finger, die mich durchpflügen. Mein Körper verlangt nach mehr. Es ist animalisch. Instinktiv. Unkontrollierbar.Langsam richte ich mich auf, mein Blick fiebrig. Meine Brust hebt sich schwer und glänzend. Meine Schenkel sind noch feucht. Ich habe das Gefühl, geschmolzen zu sein, verflüssigt durch das
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