ANDRÉEs sind sieben Tage her.Sieben Tage, dass ich an sie denke wie an ein Fieber, das nicht sinken will.Sieben Tage, dass ihr Duft, ihre Haut, ihr Atem mich bis in meine Träume verfolgen.Letzte Nacht noch schreckte ich hoch, schweißgebadet, das Herz schlug viel zu schnell. Das Laken klebte an meiner Haut. Neben mir schlief Éléa, friedlich, die Lippen leicht geöffnet, ahnungslos gegenüber dem Sturm, der mir den Schlaf raubte. Ich sah sie an, und ich schämte mich. Eine klebrige Scham, die mir im Hals steckte.Ich drehte den Kopf. Und ich sah sie, sie.Nicht wirklich da, aber in meinem Kopf. Camille.Sie, mit ihren Augen, die nicht blinzeln, ihrem Mund, der genau weiß, was zu tun ist, und diesem Körper, der nicht fragt, der nimmt.Ich schließe die Augen und sehe mich wieder auf ihr, in ihr, unfähig aufzuhören. Ich wollte sie hassen für das,
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