Silas starrte sein Spiegelbild an, als suchte er in der Scheibe nach einem Ausweg, den es nicht gab. Sein Gesicht wirkte in dem fahlen Licht, das von den Bildschirmen auf ihn fiel, wie eine Maske, der man gerade das Leben entzogen hatte. Er sah aus wie jemand, dem man klar gemacht hatte, dass seine Zelle keine Gitter braucht, solange er unter Angst gefangen war. „Er wird es tun“, sagte er schließlich. Seine Stimme klang rau, als hätte er die Nacht über nur Staub eingeatmet. „Arthur kennt keine Grenzen. Keine Skrupel, kein Mitleid. Er hütet die Akten über Julians Tod seit zehn Jahren in einem Tresor, den nur er öffnen kann. Er hat gewartet, bis ich Sterling für ihn erledigt habe, nur um mir im Moment meines Sieges die Leine wieder stramm zu ziehen. Er wollte sehen, ob ich noch funktioniere, bevor er mich endgültig wieder wegsperrt.“ Ich trat neben ihn, die Kühle des Glases drückte gegen meine Stirn, doch in mir war es seltsam still. Mein Vater hätte jetzt die Flucht geplant, hätte Kof
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