Das Dröhnen der Rotoren war so laut, dass es mir den Brustkorb einzudrücken schien. Der Schnee wurde von der Maschine in wirbelnden, weißen Fetzen aufgepeitscht, die mir wie Nadeln ins Gesicht schlugen. Mitten in diesem Chaos stand Dominic. Er wirkte völlig ungerührt, fast so, als würde er nicht in einem Schneesturm am Fuß eines brennenden Berges stehen, sondern in einem klimatisierten Büro. Das blaue Licht seines Tablets leuchtete auf sein Gesicht und ließ seine Haut fahl und unnatürlich wirken. Silas zielte immer noch direkt auf Dominics Stirn. Ich sah, wie Silas’ Arm ganz leicht bebte – nicht vor Angst, sondern vor einer Wut, die kurz davor war, ihn zu zerreißen. Er war kein Mann mehr, der mich beschützen wollte; er war eine geladene Waffe. „Steig ein, Maya“, knurrte er. Seine Stimme war nur ein raues Grollen, das gegen den Lärm der Triebwerke ankämpfte. Er sah mich nicht einmal an. Sein ganzer Fokus lag auf dem Mann vor uns. „Silas, komm mit!“, schrie ich zurück. Ich klammerte
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