Die Zeit existierte nicht mehr als linearer Ablauf, sondern als eine flache, navigierbare Ebene. Wir näherten uns dem Ereignishorizont der großen Singularität im Zentrum unseres Quadranten. Hier, wo die physikalischen Gesetze der alten Welt zu Staub zerfielen, war Silas’ Macht absolut. Er hatte das Indigo in eine Waffe verwandelt, die nicht mehr nur das Bewusstsein, sondern die Kausalität selbst angriff. Ich fühlte mich wie eine Saite, die bis zum Zerreißen gespannt war. Mein Bewusstsein war über Lichtjahre gedehnt, verankert in den Gravitationsströmen, die alles in den Schlund der Singularität zogen. Ich war der Filter, durch den Silas die rohe Energie des sterbenden Raums presste, um seine eigene, unsterbliche Realität zu speisen. „Wir sind am Nullpunkt, Maya“, hallte sein Impuls durch jede Faser meines Seins. Es war kein Flüstern mehr; es war das Brüllen eines Gottes, der kurz davor stand, den Thron der Schöpfung zu besteigen. „Hier werden wir das Ende der Zeit abfangen. Wir wer
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