Der Angestellte blieb vor einer glatten Wand stehen, die sich als Tür entpuppte. Er öffnete sie, nickte mir knapp zu und ließ mich allein. Ich trat über die Schwelle. Der Raum war so groß, dass meine Schritte auf dem harten Boden leise widerhallten. Ich blieb einen Moment stehen, die Luft hier drin war anders. Sie roch neutral, fast schon leer, als hätte hier noch nie jemand wirklich gelebt. An den Wänden hingen Bilder. Große, weiße Leinwände mit intensiven, roten Streifen, die wie frische Verletzungen wirkten. Ich sah sie an, bis meine Augen brannten, dann wandte ich mich ab. Ich ging weiter in den Raum. Das Bett in der Mitte wirkte zu groß für eine einzelne Person. Die Laken waren straff gezogen, ohne eine einzige Falte. Ich spürte das Bedürfnis, die Oberfläche zu berühren, nur um zu sehen, ob sie so kühl war, wie sie aussah, aber ich hielt die Hände bei mir. An der Seite des Zimmers standen Türen, die ein Stück offen standen. Ich ging darauf zu. Als ich die Tür weiter aufzog, gleit
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