Isabella Ich zerre Enzo über die Schwelle, und das raue Geräusch seiner Stiefel auf den Dielen hallt in der Leere des Flurs wider. Meine Unterarme brennen vor Erschöpfung, meine Muskeln zittern so unkontrolliert, dass ich ihn fast fallen lasse. Er ist eine schwere, warme Last, ein Körper aus Fleisch und tiefem Schmerz, der mich an meine Grenzen treibt. Mit letzter Kraft schiebe ich ihn gegen die Couch. Er sinkt in die Polster, und ich stütze ihn, damit sein Kopf nicht einfach haltlos nach vorne kippt. Mein Atem geht so flach, dass mir schwindelig wird. Ich presse die Handflächen auf meine Oberschenkel, versuche das Zittern wegzudrücken, doch es kriecht tiefer in meine Glieder. Reiß dich zusammen, Isabella. Wenn du jetzt nachgibst, verliert er den Rest seines Lebens auf diesem Boden. „Enzo. Wach auf“, flüstere ich. Ich klatsche ihm gegen die Wange, sanfter als beabsichtigt, fast wie eine Liebkosung, die ihn zurückholen soll. Er reagiert kaum. Sein Kopf rollt zur Seite, und di
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