MARI„Ich bin sowas von am Arsch“, flüsterte ich.Wenn mein Leben ein Film wäre, säße ich in der dritten Reihe und würde Popcorn auf die Leinwand werfen. „Tu es nicht, Idiotin“, würde ich der Frau dort oben zurufen und mir die Hand über das Gesicht ziehen.Aber es gab keine Leinwand. Keine sichere Distanz. Nur mich, in einem Büro, das nach Geld roch, und die letzten Augen anstarrend, die ich je wiedersehen wollte.„Marielle Hawthorne, darf ich Ihnen Herrn Sterling vorstellen?“, plapperte Celeste, hell und völlig unbedarft.Mein Gehirn stolperte.Herr Sterling?Ich drehte mich um – und der Raum schwankte.„Hallo, Marielle.“Die Stimme traf mich zuerst – tiefer, als ich sie in Erinnerung hatte, aber dieselbe dunkle, glatte Kante, die früher an meinem Ohr vibrierte. Meine Lungen zogen sich zusammen. Er sah mich über den Schreibtisch hinweg an, blaue Augen, kühl und lebendig, eine Augenbraue hochgezogen, als kenne er einen privaten Witz.Oh. Mein. Gott.Er erhob sich aus dem Stuhl, groß,
Zuletzt aktualisiert : 2026-03-13 Mehr lesen