Raphaël zuckte unter dem Schlag zurück. Er blieb stumm vor ihr stehen, das Gesicht in diesen finsteren Ausdruck gehüllt, der verriet, dass er etwas weit Gewaltsameres zurückhielt als bloße Worte.Élodie atmete noch immer schwer, ihre Hand brannte, bereit, ein zweites Mal zuzuschlagen, sollte er es wagen, sie auch nur zu berühren.Da vibrierte Raphaëls Handy in seiner Manteltasche.Er ignorierte es.Das Klingeln stoppte, setzte jedoch fast sofort wieder ein. Diese Hartnäckigkeit zwang ihn schließlich, den Blick von Élodie abzuwenden. Er zog das Gerät hervor, warft einen Blick auf das Display und nahm ab.— Marc.— Chef, wir haben ein Problem mit der Ladung, die gestern Abend aus Genf raus ist.Raphaël trat ein paar Schritte zur Seite.— Details?— Sie wurde vor dem Grenzübertritt festgesetzt. Die Logistikabteilung versucht seit heute Morgen, sie freizubekommen, aber keine der üblichen Genehmigungen greift.— Warum erfahre ich das erst jetzt?— Wir dachten an eine ganz normale Zollkontr
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