Élodie öffnet die Tür zu Sophies Wohnung.Sie trägt eine dunkle Hose und ein helles Hemd, die Haare einfach im Nacken zusammengefasst. Als sie Geneviève im Flur sieht, verändert sich ihr Gesichtsausdruck sofort.— Großmutter? Geht es dir gut?Geneviève hasst es, dass dies wieder ihre erste Frage ist.— Ja. Und ich würde mir wünschen, dass du dir ausnahmsweise nicht zuerst Sorgen um mich machst.Élodie tritt zur Seite, um sie hineinzulassen.Sophie erscheint am Ende des Flurs, eine Tasse in der Hand. Ihr Blick wandert von Geneviève zu Élodie.— Ich kann bleiben, bietet sie an.— Schon gut, antwortet Élodie.Sophie sieht nicht überzeugt aus, aber sie geht in ihr Zimmer zurück und schließt die Tür. Wahrscheinlich entfernt sie sich nicht weit genug, um nichts zu hören.Geneviève setzt sich ins Wohnzimmer. Élodie nimmt ihr gegenüber Platz, ohne Kaffee anzubieten, als wüssten beide, dass gewöhnliche Gesten das Unvermeidliche nur hinauszögern würden.— Dunois hat mich heute Morgen angerufen.
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