Kapitel 14AUS SICHT VON LÉADas Schweigen zwischen uns ist schwer, geladen mit Schmerz und Reue. Wir starren uns an im grauen Licht der Morgendämmerung – zwei Menschen, die sich gegenseitig zerbrochen haben.»Komm rein«, sage ich schließlich, meine Stimme kaum hörbar. »Wir können nicht hier draußen bleiben.«Matthieu nickt und folgt mir ins Gebäude und dann in meine Wohnung. Jeder Schritt hallt im bedrückenden Schweigen wider.Drinnen schließe ich die Tür und lehne mich dagegen, unfähig, ihn anzusehen.»Es tut mir leid«, flüstere ich. »Ich wollte dir nur … wehtun, so wie du mir wehgetan hast.«»Ich weiß.«Seine Stimme ist heiser, gebrochen.»Und das hast du geschafft. Es tut höllisch weh.«»Gut«, erwidere ich bitter. »Jetzt weißt du, wie es sich anfühlt.«»Das wusste ich immer, Léa. Von dem Moment an, als ich dir gestanden habe, was ich getan habe. Weil ich wusste, dass ich dich verlieren würde.«Ich sehe endlich zu ihm auf. Er sieht zerstört aus. Seine Schultern hängen herab, seine
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