KAPITEL 3Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich ihn angefleht habe.– Raphaël, bitte … tu mir das nicht an. Wir können das wieder hinkriegen, ich flehe dich an.Aber er blieb dort, unbewegt, die Arme verschränkt, den Blick leer.– Isabella, hör auf. Das wird nichts ändern.Jedes Wort, das er aussprach, stach wie ein Messer. Ich hätte gewünscht, er würde schreien, mich heftig zurückweisen – aber nein. Er war ruhig, kalt, klar. Diese Ruhe tat mehr weh als alles andere.Da begriff ich. Es war vorbei.Ich drehte mich um, das Herz in tausend Stücke, und begann meine Koffer zu packen. Jedes Kleidungsstück, das ich zusammenlegte, wurde zu einer Erinnerung, einem Fragment unseres Lebens, das ich in eine Schachtel legte, um es nie wiederzusehen. Ich weinte, ohne es überhaupt zu merken, die Tränen liefen lautlos über meine Wangen. Raphaël sagte nichts. Er sah mich von weitem an, als sähe er einer Szene zu, die er nicht mehr die Kraft hatte zu unterbrechen.Als ich den letzten Koffer schloss, bli
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