Kapitel 10AUS SICHT VON MATTHIEU»Du liebst sie? Du kennst sie, was, einen Monat?«»Drei Wochen. Und ja, ich liebe sie. Mehr als ich jemals jemanden geliebt habe.«Etwas in ihrem Blick zerbricht. Sie tritt auf mich zu, die Fäuste geballt.»Du bist ein Lügner! Du hast mir gesagt, du könntest nicht mehr lieben. Dass deine Karriere das Einzige sei, was zählt!«»Da habe ich mich geirrt.«Anaïs‘ Hand zuckte durch die Luft, die Finger gekrümmt zu einer Ohrfeige, die nie ihr Ziel erreichte. Ich wich mit einer fließenden Bewegung aus, fast beiläufig, als hätte ich diese Geste seit Stunden kommen sehen. Meine Finger schlossen sich um ihr Handgelenk, fest genug, um sie daran zu erinnern, wer die Situation kontrollierte. »Tu das nicht«, sagte ich. Meine Stimme war leise, heiser, eher ein Knurren als eine Bitte. Keine Spur von Sanftheit, nur die kalte Schärfe eines Befehls.Sie wehrte sich, ihre Hüften pressten sich gegen die Tischkante, ihr Rock rutschte ein Stück ihre Oberschenkel hinauf. »Las
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