KAPITEL 24AUS SICHT VON ISABELLADie Zeit stand still.Marc, vor mir kniend, den Ring zwischen den Fingern, sah mich mit dieser Intensität an, die ich noch nie bei ihm gesehen hatte. Seine Augen, sonst so selbstsicher, glänzten vor einer Emotion, die mich entwaffnete.Er atmete tief ein, und seine leise Stimme vibrierte in der Morgenluft.– Isabella … seit dem Tag, an dem du die Tür meines Büros durchschritten hast, hast du alles verändert. Du bist in mein Leben getreten ohne Vorwarnung, ohne anzuklopfen, und hast es mit Sanftheit, Chaos und Licht gefüllt. Ich habe in dir das entdeckt, was ich schon lange verloren glaubte: Frieden, Zärtlichkeit, Wahrheit.Ich spürte, wie mein Herz bei jedem Wort stärker schlug. Er fuhr fort, noch bewegter:– Mit dir habe ich gelernt, dass Liebe nicht Besitz bedeutet. Sondern Teilen, Lachen, Streiten, Sich-Wiederfinden. Du bist mein Zufluchtsort, Isabella, und der einzige Mensch, mit dem ich jeden Morgen aufwachen will. Also heute … habe ich nur eine
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