Zehn Jahre waren vergangen, und er hatte es längst vergessen.All die Jahre hatte nur ich noch in der Vergangenheit gelebt. Meine eigene Schwärmerei hatte mich am Ende in seinen Händen elendig zugrunde gehen lassen.Ich schloss die Augen, meine Hände zitterten. Die Erinnerung an mein letztes Leben saß so tief, dass mich allein der Gedanke wieder mit Angst überflutete.Plötzlich verlor Tobias die Fassung. Er zog mich in seine Arme, drückte mich so fest, dass ich kaum noch atmen konnte.„Bitte, Yvonne, wähle nicht Daniel. Ich weiß, ich habe dich verletzt. Aber wir sind zusammen aufgewachsen. Ich glaube nicht, dass du dich in einer Nacht in jemand anderen verlieben kannst.“„Daniel ist kein guter Mensch. Glaubst du, er hat all die Jahre still gehalten? Nein. Mein Vater hat ihn und seine Mutter im Stich gelassen, ihn ins Ausland abgeschoben und nie nach ihm gefragt. Er hasst meinen Vater, er hasst die ganze Familie.“„Er heiratet dich nur, weil er dich benutzen will. Yvonne, fall nicht auf
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