Chiara saß kraftlos auf dem Sofa, seufzte leise und murmelte: „Wenn sie wirklich von nichts weiß, wie hat sie uns dann gefunden?“Henrik sah, wie Yuna auf ihn und Chiara zukam. Plötzlich wusste er nichts mehr zu sagen.Bis Yuna aufstand, wusste Henrik nicht einmal, gegen wen er bot. Doch als sie ihn sah, wirkte sie nicht im Geringsten überrascht.Yuna wusste längst, mit wem sie es zu tun hatte.Damit zerschlug sich auch Henriks letzte Hoffnung, dass alles nur Zufall war.Schritt für Schritt ging Yuna auf Henrik zu. Vor ihm blieb sie stehen und blickte auf Chiara hinab. Hinter dem Mundschutz sah Chiara noch immer erschreckend elend aus – dem Tod näher als dem Leben.Yuna lachte verächtlich auf und sagte eisig: „Chiara, du bist überhaupt nicht infiziert. Du täuschst die Krankheit nur vor!“Chiara erstarrte. Einen Moment lang sah sie aus wie ertappt.Doch gleich darauf fing Chiara sich wieder. Das Mittel, für das sie auf dem Schwarzmarkt ein Vermögen bezahlt hatte, verursachte fast das gl
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