„Haben Sie etwa etwas gegen Adrian?“Yunas Miene verfinsterte sich schlagartig. Wütend drängte sie sich an Clara vorbei und stürmte ins Badezimmer.Warmes Wasser rauschte in die Wanne, dichter Dampf hing in der Luft.Sofort fiel ihr Blick auf Adrian. Am Wannenrand abgestützt, versuchte er mühsam, in die sich füllende Badewanne zu steigen.Seine Hand zitterte. Kaum hob er ein Bein, geriet sein großer Körper gefährlich ins Schwanken.Yuna erschrak, eilte zu ihm und packte ihn am Arm. „Hast du eine Ahnung, in welchem Zustand du bist? Wie kannst du da allein in die Wanne steigen? Was, wenn du stürzt und dir die Zähne ausschlägst?“, fuhr sie ihn aufgebracht an.Adrian hielt überrascht inne.Er blickte auf ihre vor Aufregung geröteten Wangen hinab. In ihren sonst so ruhigen, distanzierten Augen stand nun unverhohlene Sorge.Ihr scharfer Ton störte ihn nicht. Stattdessen ging ein kaum wahrnehmbares Flackern durch seinen dunklen Blick.Erst einen Moment später sagte er mit rauer Stimme, in der
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