„Ich weiß, dass ich mich geirrt habe“, fuhr Henrik mit zitternder Stimme fort. „Ich hätte nicht gleichzeitig nach Macht greifen und dich festhalten dürfen. Ich hätte mich niemals darauf einlassen dürfen, mit Chiara ein Kind zu bekommen. Ich hätte dich niemals verletzen, einsperren oder zu irgendetwas zwingen dürfen.“Er rang hörbar nach Luft. „Seit zwei Monaten bereue ich es jeden einzelnen Tag. Ich musste mitansehen, wie das Familienimperium der Wolfhardts zusammenbrach, wie du dich immer weiter von mir entferntest und wie mir alles entglitt, was ich einst besessen hatte. Erst da habe ich begriffen, was ich wirklich verloren habe.“„Dich, Yuna. Den einzigen Menschen, den ich in meinem Leben aufrichtig geliebt habe.“„Jetzt ist mir nichts mehr geblieben. Die Reue und die Sehnsucht nach dir fressen mich Tag und Nacht auf. Yuna, ich leide so sehr.“Seine Stimme brach immer wieder.Yuna konnte sich vorstellen, wie elend und verzweifelt Henrik inzwischen aussah. Erst sein tiefer Sturz und
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