Anastasias SichtIch verlasse Alexanders Penthouse kurz vor Mitternacht, mit gebrochenem Herzen. Er liebt mich. Er liebt mich wirklich. Nicht Anna Brooks, die strategische Partnerin, sondern mich. Oder zumindest die Person, die er kennt.Wenn er herausfindet, wer ich wirklich bin – wenn er erfährt, dass ich die Frau bin, die er vor sieben Jahren mitverurteilt hat –, wird diese Liebe so schnell in Hass umschlagen, dass mir schwindlig wird.In meinem Auto lasse ich endlich meinen Tränen freien Lauf. Nicht den zurückgehaltenen, zarten Tränen, die ich Alexander gezeigt hatte. Echte, heftige Schluchzer, die mich von Kopf bis Fuß erschüttern.Mein Telefon klingelt. Es ist Aaron.„Tut mir leid, dass ich so spät anrufe“, sagt er. „Ich wollte dir nur kurz Bescheid geben. Ich habe einen befreundeten Anwalt kontaktiert, der dich vertreten soll. Victor. Er ist spezialisiert auf Gesellschafts- und Erbrecht.“ Er hat zugesagt, sich am Montagmorgen mit uns zu treffen, um unseren Fall zu besprechen.„
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