Anastasias SichtAls wir ankommen, ist der Strand brechend voll. Familien und Paare verteilen sich wie bunte Konfetti über den Sand. Der Pazifik erstreckt sich bis zum Horizont, ein tiefes Blau, das in der Mittagssonne schimmert. Das Rauschen der Wellen, das Kreischen der Möwen und Kinderlachen erfüllen die Luft.Mia rennt sofort zum Wasser und bleibt kurz vor der Brandung stehen. Sie ist vorsichtig im Umgang mit dem Ozean, voller Respekt vor seiner Kraft, was mich manchmal glauben lässt, sie sei älter als sechs.„Komm schon, Mama!“, ruft sie und winkt mir zu, ihr zu folgen.Ich ziehe meine Sandalen aus und gehe zu ihr ans Wasser. Der Sand ist warm unter meinen Füßen, das Wasser kühl, als es meine Zehen umspielt. Ein paar Stunden lang leben wir in einer Blase des Glücks: Wir bauen Sandburgen, die die Flut langsam wegspült, sammeln Muscheln, die wir mit nach Hause nehmen, ohne zu wissen, was wir damit anfangen sollen, rennen den Wellen hinterher und lachen, wenn sie uns doch einholen.
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