Die Rockefeller-Villa lag in der Upper East Side, ein Kalksteinpalast, der einen ganzen Block einnahm mit seiner symmetrischen Fassade und den hohen Fenstern.Ich parkte den schwarzen Mercedes in der kreisförmigen Einfahrt und blieb einen Moment sitzen, die Hände am Lenkrad, den Blick auf die Mahagonitür gerichtet.Ich hasste es, hierherzukommen.Nicht weil der Ort unangenehm gewesen wäre — ganz im Gegenteil.Die Villa war warm, einladend, eingerichtet mit persischen Teppichen, Ölgemälden und Familienfotos in silbernen Rahmen.Es war ein Zuhause.Ein echtes Zuhause, mit Lachen, Streit und dem Duft von frisch gebackenem Kuchen. Und genau das machte alles so unerträglich.Denn es war nicht mein Zuhause.Es war nicht meine Familie.Es war die Familie von Christopher Rockefeller — dem Erben, dessen Platz ich eingenommen hatte, dem Mann, der nun in einem tiefen Trance-Schlaf in einer versiegelten Taschendimension lag, ein traumlosen Schlaf, aus dem er nicht erwachen würde, es sei denn, ich
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