An diesem Tag kniete ich vor dem Krankenbett meiner Mutter und weinte.Hilflos.Sehr lange.Irgendwann waren keine Tränen mehr da. Meine Kehle brannte, meine Stimme war heiser. Und trotzdem konnte ich nicht aufhören.Die Krankenschwester, die sich die ganze Zeit um meine Mutter gekümmert hatte, trat mit geröteten Augen zu mir und erzählte mir von ihren letzten Worten.„Ihre Mutter hat in ihren letzten Momenten immer wieder Ihren Namen gerufen.“„Sie sagte, egal warum Sie es nicht rechtzeitig geschafft haben, sie nimmt es Ihnen nicht übel.“„Sie wünschte sich nur, dass Sie mit Ihrem Mann glücklich werden.“„Und sie sagte auch, Dante ist ein guter Junge. Damals hat sie sich nicht in ihm getäuscht.“„Sie sollten ihm nicht böse sein. Sie sollten ihn gut festhalten.“Als ich diese Worte hörte, fühlte es sich an, als würde mir jemand bei lebendigem Leib das Herz aus der Brust reißen.Meine Mutter kannte die Wahrheit bis zu ihrem Tod nicht.Bis zuletzt glaubte sie, Dante sei ein guter Mensch.
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