Darf ich vorstellen? Ink. Ink ist kein flüssiges Kapital, das auf einem Kontoauszug glänzt, und keine Kryptowährung, die man im Darknet schürft. Ink ist eine Mischung aus Ruß, ein bisschen Kugelschreibermine und der unbändigen Entschlossenheit, die eigene Biografie mit einer umgebauten elektrischen Zahnbürste in die Lederhaut zu hämmern. Ink wohnt auf dem linken Unterarm von „Narben-Nico“, einem Mann, dessen Gesicht so viel Geschichte erzählt, dass man es in einer Bibliothek ausleihen müsste.In der Welt hinter schwedischen Gardinen ist Ink die ultimative Hard-Currency. Sie ist das Einzige, was dir niemand wegnehmen kann – weder die Wärter bei einer Razzia, noch der Richter beim Urteil, noch der Gläubiger bei der Privatinsolvenz. Ink ist das einzige Geld der Welt, das mit dir unter die Dusche geht und mit dir im Grab landet.1. Die Spur der Ignoranz: Design oder Deklaration?Die fundamentale Ignoranz der Außenwelt gegenüber Tattoos besteht in der Annahme, es handele sich um „Körpersch
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