Manons SichtIch versuche es noch einmal.Nichts.Luft strömt durch meine Kehle, doch meine Stimme bleibt weg. Fernand bittet mich ruhig, es nicht weiter zu versuchen. Die Angst in seinen Augen macht alles schlimmer.Der Hausarzt ruft einen Rettungswagen.Im Krankenhaus zeigt sich eine schwere Kehlkopfentzündung. Kälte, Schreien und der Schock haben eine akute Reaktion ausgelöst. Erst nach Rückgang der Schwellung kann der Spezialist sagen, ob etwas zurückbleibt.„Vollständige Stimmruhe“, erklärt er. „Selbst Flüstern belastet die Stimmbänder. In einigen Tagen untersuchen wir erneut.“Fernand verlangt sofort die besten Ärzte des Landes. Ich nehme ihm das Handy weg und tippe:„Ein Arzt nach dem anderen.“Er liest und steckt es ein. „In Ordnung.“Am Nachmittag kommen Mama und Edgar. Sie wissen nur, dass die Polizei auf dem Anwesen war. Als Edgar die Spuren an meinen Handgelenken und den fixierten Knöchel sieht, fährt er Fernand an.„Wie konntest du sie in diesem Haus allein lassen?“Ferna
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