Jahrhunderte waren vergangen, seit die letzten Spuren des „Elara-Glanzes“ im Boden von Kargstein versickert waren. Das Dorf war längst zu einem Mythos geworden, einem Ort, den man in den Liedern der Wanderer als „Tal des Atems“ bezeichnete, doch niemand wusste mehr, wo genau es lag. Die Welt außerhalb hatte sich erneut gewandelt. Es war eine Ära der sanften, technologischen Einfachheit, in der die Menschen gelernt hatten, die Natur nicht mehr als Gegner zu sehen, sondern als ein komplexes, lebendiges System, in das man sich einfügen musste. Es gab keine Türme mehr, keine Resonanz-Kammern, keine Suche nach dem letzten Geheimnis des Universums. Die Menschheit war erwachsen geworden, nicht durch das Wissen, das sie erworben hatte, sondern durch das Wissen, das sie bereitwillig wieder abgegeben hatte. In einer dieser fernen Zukunftstage grub ein junger Astronom, der nach Anzeichen für die Bewegung der Kontinente suchte, in einer abgelegenen Gebirgsregion – dort, wo einst die nördlichen A
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