Elara blieb am Rande des Marktplatzes stehen, wo der Bodenbelag aus grobem Stein plötzlich in dieses unnatürliche, vibrierende Violett überging. Die Luft hier schmeckte nach Ozon und altem Staub – ein Geruch, der sie an den Moment im Gletscher erinnerte, als die Realität um sie herum zu bröckeln begann. Sie hielt das Fragment fest umklammert; es war so heiß geworden, dass sie das Leder ihres Rucksacks leicht versengen konnte.Die Gestalt in der Mitte des Platzes – oder besser gesagt, die Entität, denn als solche nahm Elara sie nun wahr – drehte sich langsam zu ihr. Ihre Bewegungen hatten etwas, das an eine Zeitlupe erinnerte, als würde die Entität den Raum um sich herum leicht krümmen. Sie besaß kein Gesicht, nur eine glatte, spiegelnde Fläche, in der Elara sich selbst verzerrt und unendlich oft wiederholte.„Du hast den Anker gebracht“, hallte die vielstimmige Stimme, diesmal nicht nur in Elaras Kopf, sondern sie vibrierte in den Steinen unter ihren Füßen, in den Wänden der Hütten, i
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