Das Echo der Schöpfung: Gesetz des Blutes - Forbidden Love

Das Echo der Schöpfung: Gesetz des Blutes - Forbidden Love

last updateZuletzt aktualisiert : 14.06.2026
Von:  AzillaLaufend
Sprache: Deutsch
goodnovel16goodnovel
10
1 Bewertung. 1 Rezension
129Kapitel
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Zusammenfassung

Dunkle Romantik

Abenteuer

Power-Fiction

Mischblut

Vampir

Krieger

Liebe auf den ersten Blick

Geheime Liebe

Übernatürliche Fähigkeiten

Ein Dark-Fantasy-Thriller von Azilla Erschienen im AzillaMedia Verlag Wenn die Realität eine Lüge ist, wird dein eigenes Blut zur gefährlichsten Waffe. In den vom Neonlicht zerschnittenen Schatten der Metropole gibt es nur Jäger und Monster. Kael ist die tödlichste Waffe des Ordens – ein Elite-Kämpfer, abgerichtet, um die übermächtigen Vampir-Clans zu vernichten. Doch als er in einen tödlichen Hinterhalt gerät, ist es ausgerechnet die unnahbare Vampir-Aristokratin Seraphina, die ihm das Leben rettet. Durch ein verbotenes, uraltes Blutband kettet sie ihr Schicksal unwiderruflich an seins. Plötzlich ist der beste Jäger der Stadt selbst die Beute. Vom Orden als Verräter gejagt und von den Clans als Abscheulichkeit verflucht, tauchen Kael und Seraphina in den gnadenlosen Untergrund ab. Dort, in den verborgenen Winkeln der Welt, entdecken sie zusammen mit dem jungen Technik-Genie Finn eine Wahrheit, die alles infrage stellt: Der endlose Krieg zwischen Menschen und Vampiren ist nur eine blutige, künstliche Inszenierung. Die wahre Macht ruht tief unter den Fundamenten der Stadt – ein kosmisches Archiv, dessen verborgener Quelltext die Realität selbst kontrolliert. Während fanatische Rebellen und machthungrige Tyrannen versuchen, diese absolute Macht an sich zu reißen, eskaliert die Jagd. Kael und Seraphina müssen eine fatale Entscheidung treffen: Fliehen sie weiter vor ihren Schöpfern, oder entfesseln sie das volle Potenzial ihres verbotenen Bandes, um das alte System in Schutt und Asche zu legen? Als sich die Grenzen zwischen Wissenschaft, Magie und den Naturgesetzen auflösen, steht mehr als nur ihre Menschlichkeit auf dem Spiel. Denn wer den Code der Welt umschreibt, weckt Mächte, die besser für immer vergessen geblieben wären...

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Kapitel 1

Kapitel 1: Silberstaub und Schatten

Der Regen fiel wie ein grauer Schleier über das alte Industrieviertel, doch Kael spürte die Kälte schon lange nicht mehr. Geduckt auf dem rostigen Feuerfluchtauftritt eines verlassenen Lagerhauses, verschmolz er vollkommen mit der Dunkelheit.

Unten in der Gasse war die Falle bereit. Ein unsichtbares Netz aus hochkonzentriertem Silberstaub und versteckten UV-Lichtschranken, platziert mit einer Präzision, die keinen Fehler erlaubte.

Ein leises Knistern ertönte in seinem Ohrstecker. „Die Sensoren schlagen aus, Kael“, erklang Bettys Stimme über den abhörsicheren Funkkanal. Sie war die Einzige im Hauptquartier des Ordens, deren Urteil er blind vertraute. „Sie ist im Anflug. Keine Begleitung. Sie bewegt sich völlig lautlos... fast schon arrogant.“

„Verstanden“, murmelte Kael leise und entsicherte seine Waffe. Das kühle Metall fühlte sich vertraut an. Für ihn war die Welt da draußen – die Lichter der Stadt, der Lärm der ahnungslosen Menschen – nur eine Illusion. Ein kontrolliertes System aus blinden Schachfiguren. Er war hier, um die Fehler in diesem System auszulöschen.

Ein Schatten löste sich aus dem Nebel am Ende der Gasse.

Kael hielt den Atem an. Durch das Fadenkreuz seines Visiers sah er sie. Seraphina. Sie entsprach in keiner Weise den wilden, blutrünstigen Bestien, die er in den letzten Jahren zur Strecke gebracht hatte. Sie trug einen eleganten, dunklen Mantel, ihre Bewegungen waren so fließend und makellos, dass sie beinahe unnatürlich wirkten. Jeder ihrer Schritte war absolut lautlos.

Sie trat in die Mitte der Gasse. Genau dorthin, wo Kael sie haben wollte.

Er drückte den Auslöser in seiner linken Hand.

Mit einem scharfen Zischen schossen die versteckten UV-Projektoren aus den Wänden und tauchten die Gasse in ein gleißendes, tödliches Licht. Gleichzeitig regnete der feine Silberstaub wie ein schimmerndes Netz auf sie herab – eine Kombination, die selbst einen älteren Vampir sofort in brennende Agonie stürzen sollte.

Kael sprang von der Feuerleiter, den Lauf seiner Waffe direkt auf ihr Herz gerichtet, bereit, den finalen Schuss abzugeben.

Doch der Schuss fiel nicht.

Kael erstarrte, als seine Stiefel das nasse Pflaster berührten. Seraphina schrie nicht auf. Sie krümmte sich nicht vor Schmerz. Stattdessen stand sie völlig reglos im gleißenden Licht der UV-Strahlen. Der Silberstaub legte sich auf die Schultern ihres Mantels, ohne ihre Haut zu versengen.

Langsam, fast gelangweilt, hob sie eine Hand und fing ein paar der schimmernden Partikel aus der Luft auf.

Dann hob sie den Blick. Ihre Augen trafen Kaels – und in ihnen lag kein Zorn, sondern eine tiefe, aufrichtige Faszination. Es war der Blick eines Raubtiers, das ein völlig neues Spielzeug entdeckt hatte.

„Ein Käfig aus Silberstaub und fokussiertem Ultraviolett“, brach ihre Stimme die gespannte Stille der Gasse. Ihr Tonfall war weich, beinahe melodisch, aber mit einem Unterton von uralter Macht, die Kael das Blut in den Adern gefrieren ließ. Ein leichtes, anerkennendes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. „Wie erfrischend. Du bist nicht wie die anderen blinden Drohnen deines Ordens, oder? Du denkst tatsächlich selbst.“

Kael umklammerte seine Waffe fester. Das war unmöglich. Niemand überlebte diese Konzentration an Silber. Sein Verstand, darauf trainiert, jedes Szenario zu berechnen, fand keine logische Erklärung.

„Wer bist du?“, presste er hervor, die Waffe keinen Millimeter senkend.

Sie machte einen langsamen Schritt auf ihn zu, völlig unbeeindruckt von der tödlichen Mündung, die auf ihre Brust zielte. „Ich bin diejenige, die dir gerade das Leben rettet, Jäger.“

Bevor Kael antworten konnte, erhellte ein dumpfes Krachen die Nacht. Ein Teil der alten Ziegelmauer am Ende der Gasse explodierte in einer Wolke aus Staub und Splittern.

„Sieh an“, flüsterte Seraphina, ohne den Blick von Kael abzuwenden, während schwer bewaffnete Gestalten durch die Bresche in die Gasse stürmten. „Die eigentliche Party beginnt gerade erst.“

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J. C. Veyra
J. C. Veyra
Mega Story
2026-05-28 08:42:57
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