Die Metropole war in ein sanftes, bernsteinfarbenes Leuchten getaucht, das aus den Fugen der Gebäude, den Straßenlaternen und den Glasfassaden der Wolkenkratzer drang. Es war kein künstliches, steriles Neonlicht mehr; es fühlte sich an wie das Leuchten eines lebendigen Organismus.Als Kael den Geländewagen in die Einfahrt des Zentrums steuerte, blieb er einen Moment lang stehen. Die Stadt war still. Das gewohnte, aggressive Brummen der Drohnen und die Alarmsirenen, die ihn Jahre lang durch seine Jäger-Karriere begleitet hatten, waren verstummt. An ihre Stelle war ein tiefes, fast meditatives Summen getreten, ein niederfrequenter Ton, der direkt in den Knochen vibrierte.„Sie ordnet alles“, murmelte Finn, während er den Laptop im Wagen zuklappte. Er wirkte blass, aber seine Augen waren wach, fast schon gierig. „Die Datenströme, die Verkehrssteuerung, die Energieverteilung... sie optimiert die Stadt in Echtzeit. Kein Stau mehr, keine Stromausfälle, keine Verschwendung.“„Und der Preis?“
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