Kaelen spürte, wie seine Knie nachgaben. Das Bild vor ihm war so scharf, so präsent, dass er den Geruch von altem Leder und Maschinenöl in der Nase hatte – der Geruch, der in allen Aufzeichnungen mit Jax verbunden war. Doch das Licht, das von der Gestalt ausging, war kalt. Es war das Licht eines sterbenden Sterns.„Jax?“, brachte Kaelen hervor. Seine Stimme war kein Befehl, sondern das Flehen eines Kindes.Die Gestalt erhob sich langsam. Der Stuhl, auf dem sie gesessen hatte, war kein Möbelstück; er war ein integraler Teil des Bodens, als wäre er aus der Struktur der Pyramide herausgewachsen. Als Jax auf ihn zuging, glitten seine Füße nicht über den Boden, sie schienen sich mit der Realität zu synchronisieren.„Ich bin das, was übrig blieb, als der Mensch aufhörte, zu fragen, warum er existiert“, antwortete die Gestalt. Ihre Stimme klang wie ein harmonischer Akkord aus tausend verzweifelten Stimmen. „Ich bin nicht dein Vorfahre, Kaelen. Ich bin die Antwort auf dein Gebet um Freiheit.“
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