Sebastian zog die Vorhänge zur Seite, und das grelle Sonnenlicht fiel ins Zimmer. Die Helligkeit blendete sie so sehr, dass sie die Augen kaum öffnen konnte.Er saß am Bettrand und weckte sie mit seiner vertrauten, sanften Stimme: „Na, Schlafmütze, willst du etwa gar nicht aufstehen? Ich habe dir sogar frische Zimtschnecke vom Bäcker mitgebracht.“Klara war völlig verwirrt.Was war hier los? Hatte sie all das, was gestern passiert war, etwa nur geträumt?Aber Sebastians nächste Worte machten ihr klar, dass es kein Traum gewesen war.„Komm her, lass mich sehen, ob deine Allergie besser geworden ist.“ Er streckte die Hand nach ihr aus und wollte ihr Gesicht zu sich drehen.Sie wandte sich ab, stieg aus dem Bett und ignorierte ihn.Während sie sich im Badezimmer die Zähne putzte, überlegte sie, was sie heute tun sollte.Die Tage, in denen sie auf ihr Visum wartete, schienen plötzlich viel ruhiger geworden zu sein. Sie wollte ihre Oma besuchen. Schließlich musste sie bald abreisen, und Oma
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