„Habe ich dich geweckt?“ Sebastian saß auf der Bettkante, das Licht im Rücken, und sah sie an.Einen kurzen Moment lang dachte sie, dass sie noch träume.Sebastian stand auf. „Willst du nicht aufstehen und mir die Kleidung rauslegen?“Sie drehte sich zur Seite. „Such sie dir selbst heraus, ich bin noch müde.“„Zwei Tage. Zwei Tage hast du mir die Kleidung nicht mehr zusammengestellt, Frau Wolf. Du vernachlässigst deine Pflichten.“ Er sprach zu ihrem Rücken.Sie drehte um und wollte aufstehen. Dann fand sie, dass er bereits makellos gekleidet vor dem Bett stand.„Sebastian, du …“ Sie wusste nicht, was sie sagen sollte.Sebastian rückte seine Krawatte zurecht. „Na gut, sei nicht mehr böse. Heute Abend komme ich früher zurück, damit du nicht auf mich warten musst.“Sebastian wusste wahrscheinlich nicht, dass sie schon nicht mehr auf ihn wartete wie früher …„Sag doch etwas.“ Da sie nicht mal antwortete, drängte er weiter.„Gut“, erwiderte sie gleichgültig.„So ist es richtig.“ Er war en
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