Die Stille, die nach Danieles Entscheidung einkehrte, fühlte sich schwerer an als jede Diskussion zuvor. Im Wohnzimmer von Joon-hos Haus rührte sich für einige Sekunden niemand. Die Pizza auf dem Tisch kühlte ab. Die Gläser blieben halb voll. Die Morgensonne, draußen bereits heller, fiel durch die Fenster, als wagte sie es, ein Treffen zu erhellen, das viel mehr der Nacht, dem Blut und den Monstern gehörte als irgendetwas, das der Hoffnung ähnelte. Daniele spürte, wie Kols Hand die ihre drückte. Es war kein besitzergreifender Druck. Es war Angst. Reine, ehrliche, fast kindliche Angst. Als könnte er, indem er sie so festhielt, verhindern, dass das Schicksal durch seine Finger glitt. Als könnte er sie genau hier halten, unversehrt, ohne höllischen Schatten in den Augen, ohne eine Klinge, die bereit war, einen Dämon zu töten, ohne das Versprechen, Evelina zu ermorden, wenn die Zeit gekommen war. Sie ließ nicht los. Ein Teil von ihr wollte sagen, dass alles gut werden würde. Dass s
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