**Kapitel Dreißig: Die aufziehende Bedrohung**Die Lichtung war still, trügerisch still, nach dem Chaos der vergangenen Nacht. Die verbrannte Erde und die gebrochenen Äste zeugten von den Kämpfen, die wir überstanden hatten, doch der Wald schien einen vorsichtigen Frieden zu atmen. Meine Hände zitterten noch leicht, nicht vor Angst, sondern vom Adrenalin, das wie ein Puls in meinen Adern nachhallte. Die Flamme, die einst unkontrolliert ausgebrochen war, wand sich nun gehorsam um mich herum – warm, lebendig, eine lebende Verlängerung meines Willens. Jeder Flackern, jeder Funke fühlte sich wie ein Herzschlag an, der auf meine Absicht und meine Konzentration reagierte.Er stand neben mir, schweigend, doch ich spürte seine Anwesenheit so deutlich wie die Luft um mich herum. Seine Augen glitten über die Lichtung, musterten jeden Schatten, jede Bewegung, die Anspannung in seiner Haltung unnachgiebig. Ich hatte gelernt, seinen Instinkten mehr zu vertrauen als meinen eigenen, doch das Band zw
Zuletzt aktualisiert : 2026-07-09 Mehr lesen