Der Kuss ist heftig, verzweifelt, besitzergreifend. Ein Kuss, der beißt, kratzt, Spuren hinterlässt. Ich beiße in seine Unterlippe, grabe meine Nägel in seinen Nacken und ziehe ihn mit einer Kraft an mich, von der ich nicht wusste, dass ich sie besitze. Ich beanspruche ihn vor ihr, ich erhebe Anspruch auf ihn, ich schreie ohne Worte, dass er mir gehört, nur mir, und dass niemand ihn mir wegnehmen wird. Als ich mich von ihm löse, sind meine Lippen geschwollen, mein Atem geht schnell, mein Herz ist ein Sturm in meiner Brust. Ich drehe mich zu Elara um und sehe ihr direkt in die Augen. — Er gehört jetzt mir. Und du wirst nichts daran ändern können. Nichts. Das Schweigen danach ist ein Abgrund. Elara starrt mich an, und ich sehe den Hass in ihren Augen. Einen reinen, destillierten, vollkommenen Hass. Einen Hass, der jahrelang gereift ist und nun endlich ein Ziel gefunden hat. — Du wirst dafür
Last Updated : 2026-10-02 Read more