Ich kann die Augen nicht länger offen halten. Mein Kopf fällt zurück, sinkt ins Kissen. Mein Rücken wölbt sich, wird hohl, reckt sich ihm entgegen. Meine Hände wissen nicht mehr, wohin – sie krallen sich in die Laken, seine Schultern, seine Haare, das Kopfende des Bettes, irgendetwas, um mich an der Realität zu verankern, während die Lust wie eine Welle emporsteigt, wie eine Flut, wie eine Springflut, die mich zu verschlingen droht.— Sieh mich an, befiehlt er mit rauer, unkenntlicher Stimme. Sieh mich an, Lyanna.Ich öffne die Augen unter größter Anstrengung, begegne den seinen. Und was ich darin sehe, ist fast ebenso erschütternd wie das, was ich fühle. Verlangen im Rohzustand, ja, ein Feuer, das ihn von innen verzehrt. Verehrung. Staunen, als hätte er nie etwas so Schönes gesehen wie mein Gesicht, das sich unter seinen Fingern auflöst. Liebe, vielleicht, in ihrer reinsten, animalischsten, absolutesten Form. Eine Liebe, die keine Gegenleistung verlangt, die sich damit begnügt zu geb
Last Updated : 2026-07-27 Read more