RYDERS SICHT Ryder steht wie erstarrt mitten in seiner Villa, den Blick fest auf den Mann neben der Tür gerichtet. Die Luft zwischen ihnen ist schwer, statisch aufgeladen, sodass sich Ryders Armhaare aufstellen. In seinem Kopf wird die Stille nicht durch das unangenehme Summen des Kühlschranks durchbrochen, sondern durch Adrians Stimme – tief, rau und ohne jede akademische Höflichkeit. „Ich bin nicht hier, um zu essen, Ryder. Ich bin hier, um zu ficken.“ Das Echo dieser Worte trifft Ryder wie ein Schlag in die Brust. Ihm stockt der Atem, sein Hals wird trocken, als er sich vorstellt, wie der Professor das sagt, sich die rohe Absicht hinter diesen stechenden Augen vorstellt. Das Bild ist so lebendig, so berauschend, dass ihm fast die Knie einknicken. Ein scharfes, rhythmisches Klopfen gegen seinen Unterarm reißt ihn zurück in die Realität. Die Fantasie löst sich auf, ersetzt durch die banale Besorgnis, die sich in Adrians Gesichtszügen spiegelt. „Ryder?“, fragt Adrian mit gerunzelt
Last Updated : 2026-07-26 Read more