Adrians Sicht Brutales, ungefiltertes Morgenlicht schneidet durch den Spalt der Jalousien und trifft Adrian mit der Wucht eines Schlags ins Gesicht. Er stöhnt auf, ein tiefes, gutturales Geräusch entfährt seiner Kehle, und reibt sich den Schlaf aus den Augen. Sein Kopf pocht, ein dumpfes, rhythmisches Pochen, das dem Schmerz entspricht, der sich tief in seinen Knochen festsetzt. Er versucht sich zu bewegen, sich von der Sonne wegzudrehen, die seine Lider reizt, aber sein Körper gehorcht ihm nicht. Ein schweres Gewicht drückt ihn auf die Matratze – ein Arm liegt besitzergreifend auf seiner Brust, ein muskulöses Bein ist mit seinem verschlungen. Die Ereignisse der vergangenen Nacht brechen über ihn herein, nicht wie ein vager Nebel, sondern wie eine lebhafte, hochauflösende Wiederholung. Der Geruch von altem Schweiß, moschusartigem Kölnischwasser und der unverkennbare, kupferfarbene Duft von Sex hängen schwer in der Luft. Adrian erstarrt, sein Atem stockt. Er weiß genau, wessen Arm
Last Updated : 2026-07-29 Read more