Er lächelt mich an. Ein echtes Lächeln, nicht das der Fassade, nicht das der Höflichkeit. Das, das er nur mir schenkt, das, das mich verbrennt, durchbohrt, zerstört. Und ich erwidere sein Lächeln, weil ich keine Wahl habe, weil ich das Spiel mitspielen muss, weil ich ein Schauspieler bin, eine Marionette, ein Verräter. Er nimmt mich beim Arm, führt mich durch die Menge, stellt mich Leuten vor, deren Namen, Gesichter, Funktionen ich nicht behalten kann. Richtern, Anwälten, Staatsanwälten. Wichtigen, einflussreichen, mächtigen Männern und Frauen. Sie sehen mich an, taxieren mich, bewerten mich. Sie fragen sich, wer ich bin, was ich hier mache, was ich für ihn darstelle. Einige lächeln, andere runzeln die Stirn, die meisten bleiben neutral, höflich, gleichgültig. Ich lächle, schüttle Hände, mache Komplimente. Ich spiele meine Rolle, auch ich. Der vorbildliche Assistent, der ergebene Praktikant, der dankbare Schützling. Niemand weiß, dass ich ein
Terakhir Diperbarui : 2026-08-10 Baca selengkapnya