Er zieht sich sanft zurück, dreht mich um und nimmt mich in die Arme. Unsere Körper sind feucht, aneinandergeklebt, brennend. Unsere Herzen schlagen im Gleichklang, schnell, schmerzhaft, beruhigt. Unsere Beine verschlingen sich, unsere Arme verschlingen sich, unsere Münder suchen sich, finden sich, küssen sich. — Vergib mir, murmelt er gegen meine Lippen. Vergib mir, dass ich gewalttätig war, grausam, ungerecht. Vergib mir, dass ich deinen Körper benutzt habe, um meine Wut auszudrücken, meine Angst, meinen Schmerz. — Es gibt nichts zu vergeben, Édouard. Ich brauchte das. Ich brauchte es, für dich zu leiden, für meine Verbrechen zu bezahlen, mich lebendig zu fühlen. Ich brauchte es, dich in mir zu spüren, stark, mächtig, präsent. Ich brauchte dich, einfach. Dich, nur dich, immer dich. — Ich liebe dich, Théo. Ich liebe dich mehr als alles, mehr als mein Leben, mehr als meinen Tod. Ich liebe dich für immer, was auch immer passiert, was
Last Updated : 2026-08-17 Read more