Meine Hände berührten seine Brust, noch bevor ich den Raum ganz durchquert hatte.Die Wärme wallte tief aus meinem Inneren auf, heißer und schneidender als zuvor im Begutachtungsraum. Ich ließ alles, was ich besaß, in ihn strömen. Meine Gabe reagierte ohne das geringste Zögern, jagte die Zerstörung durch sein Blut, seine Organe, durch jeden Winkel, an dem sein Körper versagte.Es blieb keine Zeit zum Nachdenken – nur Zeit zum Handeln.Binnen Minuten trat mir kalter Schweiß auf die Stirn.Mein Rücken schmerzte vom Knien auf dem harten Stein. Meine Hände brannten tief in den Gelenken, doch ich gab nicht nach.„Bleib hier. Bleib bei mir. Atme. Atme einfach … bitte“, murmelte ich leise vor mich hin.Sein Körper wehrte sich gegen mich, doch ich kämpfte verbissener, schöpfte aus Reserven, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie besaß.Der Raum verdunkelte sich, die Kerzen brannten immer weiter nieder, und mein Blickfeld verschwamm an den Rändern.In diesem Moment begriff ich es.Das
Zuletzt aktualisiert : 2026-08-30 Mehr lesen