Judiths SichtLyra erwachte im Morgengrauen, ihre Faust noch immer um meinen Kragen geklammert, als ob sie befürchtete, ich könnte im Schlaf verschwinden.»Mo«, mummelte sie unverständlich.Irgendwie, wie alle Mütter es können, wusste ich, was mein Baby wollte. Ihr war kalt.»Ich weiß, Schatz.« Ich zog die Decke höher. Das Zimmer war kalt. Es war seit der gestrigen Nacht kalt, seit das Ding ohne Gesicht sich um die Ränder meines Verstands geschlungen und von innen heraus gelacht hatte.Ich hatte nicht geschlafen. Ich hatte am Rand des Bettes gesessen, den Rücken gegen das Kopfteil gelehnt, und aus dem Fenster gestarrt, bis der Himmel von Schwarz zu Grau wechselte. Jedes Mal, wenn der Wind die Äste bewegte, rutschte mir das Herz in die Kehle.Kael war irgendwo vor Sonnenaufgang aufgebrochen. Ich wusste es so, wie ich mittlerweile alles über ihn wusste: durch das Mal an meinem Handgelenk, ein dumpfer Schmerz, der sich wie ein dünner Faden spannte, je weiter er sich entfernte.Ich hasste
最終更新日 : 2026-10-22 続きを読む