共有

Kapitel 54

作者: Joshwrites
last update 公開日: 2026-10-22 22:58:02

Judiths Sicht

Lyra erwachte im Morgengrauen, ihre Faust noch immer um meinen Kragen geklammert, als ob sie befürchtete, ich könnte im Schlaf verschwinden.

»Mo«, mummelte sie unverständlich.

Irgendwie, wie alle Mütter es können, wusste ich, was mein Baby wollte. Ihr war kalt.

»Ich weiß, Schatz.« Ich zog die Decke höher. Das Zimmer war kalt. Es war seit der gestrigen Nacht kalt, seit das Ding ohne Gesicht sich um die Ränder meines Verstands geschlungen und von innen heraus gelacht hatte.

Ich hatt
この本を無料で読み続ける
コードをスキャンしてアプリをダウンロード
ロックされたチャプター

最新チャプター

  • DIE VERSEHENTLICHE ALPHA-GEFÄHRTIN   Kapitel 58

    Judiths SichtBen wirkte im Krankenhausbett ganz winzig, voller Schläuche und Kabel, ein Kuscheltier unter sein Kinn gesteckt. Seine Augen öffneten sich, als ich eintrat.»Tante Jude.« Seine Stimme war nur ein Krächzen. »Du bist gekommen.«»Wo sollte ich sonst sein?« Ich küßte seine Stirn; sie war warm und lebendig. »Hey, Pfannkuchen-Junge.«»Mom hat gesagt, ich darf noch keine essen.«»Mom hat recht.«»Mom ist gemein.«»Mom steht genau hier«, sagte Mara aus der Ecke, und ihre Stimme bebte. Sie hatte seit Stunden geweint, ihre Wimperntusche war längst verschmiert. »Und Mom hätte jetzt gerne eine Umarmung von ihrer Schwester.«Ich durchmaß den Raum, und Mara packte mich so fest, dass meine Rippen knackten. Lyra zappelte zwischen uns herum und klopfte Mara auf die Wange.»Goo-gaga.«»Mara ist okay, Schatz.«»Es tut mir leid«, flüsterte Mara an meiner Schulter. »Für all die Male, in denen ich so zickig war, weil du so viel gearbeitet hast.«»Du hattest Angst.«»Ich war undankbar.« Sie zo

  • DIE VERSEHENTLICHE ALPHA-GEFÄHRTIN   Kapitel 57

    Kaels SichtJudith schlief, eine Hand unter der Wange eingerollt. Ich stand am Fenster, die graue Feder in ein Taschentuch gewickelt, und beobachtete, wie hinter den Kiefern der Himmel hell wurde.»Du bist wach«, mummelte sie.»Schlaf weiter.«»Du hältst da etwas in der Hand.«»Einen Lappen.«»Kael.« Sie stützte sich auf einen Ellenbogen, die Steppdecke rutschte von ihrer Schulter. Ihr Haar stand auf einer Seite ab. »Hast du überhaupt geschlafen?«»Ein bisschen.«»Lügner.«»Ein bisschen«, sagte ich noch einmal, und sie lächelte in das Kissen, doch das Lächeln erlosch wieder.»Ist das der Moment, in dem du mir sagst, die letzte Nacht sei ein Fehler gewesen?«Mein Magen sackte in die Tiefe. »Was?«»Du hast gesagt, du hättest warten sollen, du hast gesagt, ich sei deine Frau auf dem Papier.« Sie zog die Decke höher. »Das höre ich lieber jetzt als beim Mittagessen, während Marrek zusieht.«Ich durchmaß den Raum und setzte mich auf die Bettkante. »Judith, sieh mich an.«Das tat sie. »I ber

  • DIE VERSEHENTLICHE ALPHA-GEFÄHRTIN   Kapitel 56

    Judiths SichtMaras Anruf kam in der Dämmerung. Ben hatte einen schweren Anfall gehabt, blaue Lippen, das ganze furchterregende Programm. Bis zu dem Moment, als sie sagte, er sei stabil, saß ich auf dem Badezimmerboden und presste das Telefon gegen meine Stirn.Ein Klopfen. Dann ging die Tür auf.»Torin hat gesagt, du bist schon seit einer Stunde hier drin«, sagte Kael und ging vor mir in die Hocke. »Judith.«»Es geht ihm gut. Sie haben dafür gesorgt, dass er wieder atmet.« Meine Stimme brach beim letzten Wort. »Morgen ist die Operation, und sein Herz hat heute so etwas gemacht.«»Der Chirurg ist bereits im Krankenhaus. Er bleibt über Nacht, um ein Auge auf ihn zu haben.«»Hast du das veranlasst?«»Ich habe einen Anruf getätigt.«Ich lachte, nass und unschön. »Du hast einen Anruf getätigt.«Er setzte sich im feinen Anzug neben mich auf die Fliesen, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Unsere Schultern berührten sich.»Lyra?«, fragte er.»Selene hat sie für die Nacht mitgeno

  • DIE VERSEHENTLICHE ALPHA-GEFÄHRTIN   Chapter 55

    Kaels SichtJudith fand mich nach Mitternacht im Arbeitszimmer. Sie hatte eine Decke um die Schultern geworfen und barfüßige Füße auf meinem kalten Boden.»Torin sagt, du hast nichts gegessen.«»Torin redet zu viel.«»Torin macht sich Sorgen um dich.« Sie stellte einen Teller auf meinen Schreibtisch. Brot, Käse, ein grüner Apfel. »Iss.«Ich sah den Apfel an. Dann sie.»Schläft Lyra?«»Wie ein Stein. Sie hat mich zweimal getreten.« Sie setzte sich an die Kante des Tisches, direkt auf meine Landkarten. »Was ist das?«»Nichts.«»Kael.«»Bunker-Routen.«„Du hast alles gesagt.“ (Wait, "You said everything." -> „Du hast gesagt, du erzählst mir alles.“ or „Du hast gesagt: alles.“) Let's keep it accurate: »Du hast gesagt, alles.«Ich schob das Papier zu ihr hinüber. Sie fuhr mit einem Finger langsam die Linien nach, und ihr Ärmel rutschte nach oben. Das Mal an ihrem Handgelenk leuchtete schwach silbern. Meines antwortete darauf. Wir blickten beide nach unten.„Das ist peinlich“, murmelte sie.

  • DIE VERSEHENTLICHE ALPHA-GEFÄHRTIN   Kapitel 54

    Judiths SichtLyra erwachte im Morgengrauen, ihre Faust noch immer um meinen Kragen geklammert, als ob sie befürchtete, ich könnte im Schlaf verschwinden.»Mo«, mummelte sie unverständlich.Irgendwie, wie alle Mütter es können, wusste ich, was mein Baby wollte. Ihr war kalt.»Ich weiß, Schatz.« Ich zog die Decke höher. Das Zimmer war kalt. Es war seit der gestrigen Nacht kalt, seit das Ding ohne Gesicht sich um die Ränder meines Verstands geschlungen und von innen heraus gelacht hatte.Ich hatte nicht geschlafen. Ich hatte am Rand des Bettes gesessen, den Rücken gegen das Kopfteil gelehnt, und aus dem Fenster gestarrt, bis der Himmel von Schwarz zu Grau wechselte. Jedes Mal, wenn der Wind die Äste bewegte, rutschte mir das Herz in die Kehle.Kael war irgendwo vor Sonnenaufgang aufgebrochen. Ich wusste es so, wie ich mittlerweile alles über ihn wusste: durch das Mal an meinem Handgelenk, ein dumpfer Schmerz, der sich wie ein dünner Faden spannte, je weiter er sich entfernte.Ich hasste

  • DIE VERSEHENTLICHE ALPHA-GEFÄHRTIN   Kapitel 53

    Kaels SichtDas Fenster war kalt an meiner Stirn. Ich hatte dort eine Stunde gestanden, vielleicht zwei, aber auf jeden Fall lang genug, dass das Glas von meinem Atem beschlagen war, lang genug, dass die Baumgrenze zu einer einzigen dunklen Masse verschwommen war.Sie war noch wach, ich konnte sie durch die Wand spüren, konnte vor allem spüren, wie das Mal an meinem Handgelenk im Takt mit ihrem pulsierte. Etwas Seltsames war da draußen – es war schwach, ich konnte es nicht genau orten, aber dieses Ding war ihr aus der Stadt gefolgt. Lila hatte es mir gesagt; sie hatte mich gebeten, es Judith nicht zu erzählen, da sie mich laut Judith nicht mit noch mehr unnötigem Zeug belasten wollte. Aber ich konnte es nicht sehen.Das war es, was mich am meisten störte. Ich war der Alpha, meine Sinne waren schärfer als die jedes anderen Wolfes im Rudel. Ich konnte ein Kaninchen aus einer halben Meile Entfernung riechen, einen Herzschlag durch eine Steinmauer hindurch hören. Aber was auch immer Judit

続きを読む
無料で面白い小説を探して読んでみましょう
GoodNovel アプリで人気小説に無料で!お好きな本をダウンロードして、いつでもどこでも読みましょう!
アプリで無料で本を読む
コードをスキャンしてアプリで読む
DMCA.com Protection Status