Ich blinzelte gegen das grelle, weiße Licht der Deckenlampen. In meinem Kopf pochte es, als triebe jemand einen Nagel in meinen Schädel. Meine Haut fühlte sich klamm an, und als ich den Arm heben wollte, erinnerte mich ein scharfer Zug am Handrücken an die Infusionsnadel, die dort festgeklebt war. „Laelith? Oh, dem Himmel sei Dank, du bist wach.“ Caldrens Gesicht schob sich in mein Blickfeld. Er sah vollkommen verstört aus. Sein dunkles Haar war zerzaust, seine Augen waren gerötet, und er klammerte sich an einen riesigen Strauß weißer Lilien, als wäre er eine Rettungsleine. Vier Jahre lang war dieses Gesicht mein fester Halt gewesen. Jedes Mal, wenn ich ihn ansah, fühlte ich mich sicher. „Was … was ist passiert?“, krächzte ich. Meine Kehle fühlte sich an, als wäre sie mit Sand ausgekleidet. „Du bist im Gutsbüro ohnmächtig geworden, mein Schatz“, murmelte er, legte die Blumen auf den Nachttisch und griff sofort nach meiner freien Hand. Er drückte sie, seine Handfläche war war
Last Updated : 2026-10-19 Read more