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Les Neo
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Novels by Les Neo

Mein Retter Im Regen

Mein Retter Im Regen

Er ließ sie ohne ein Wort am Altar zurück. Sieben Jahre später will er sie zurück - und möchte, dass sie zerstört wird. Lena Whitmore kehrt in die Buchhandlung ihrer verstorbenen Mutter zurück - nur mit einem Koffer und einem nie vollständig geheilten Herzen. Der Laden bricht zusammen. Die Rechnungen stapeln sich. Und der Mann, der ihr einst für immer versprochen hatte, ist heute der reichste Mann in der Stadt. Adrian Cole fragt nicht. Er nimmt. Er bietet Geld an. Er droht dem Rat. Er erinnert sie daran, dass sie sich nie scheiden ließen. Er beobachtet ihren Kampf und wartet auf den Moment, in dem sie schließlich zusammenbricht. Dann kommen zwei Fremde in den Laden. Tom ist ruhig, gelassen und geduldig - auf eine Weise, die Lena nicht mehr für möglich hält. Seine Schwester Claire bietet ihm Freundschaft ohne Bedingungen an. Zum ersten Mal seit Jahren bleibt jemand. Jemand sieht sie. Jemand bringt sie dazu, weiterhin stehen zu wollen. Aber Adrian hat es nie akzeptiert, zu verlieren. Und je mehr Lena sich erholt, desto entschlossener wird er, sie wieder unter die Haut zu ziehen. Manche Menschen kommen in dein Leben, um dich zu retten. Andere kommen nur, um zuzusehen, wie du ertrinkst. In einer Stadt, in der es nie aufhört zu regnen, muss Lena entscheiden, ob sie weiterhin die "Verbindung" durchsetzen wird oder sich endlich selbst retten lässt.
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Chapter: Eight
Samstagmorgen kam mit Kopfschmerzen, die Lena bei weitem nicht so verdient hatte, wie sie sich anfühlten. Sie lag lange still da, starrte an die Decke und ließ die Ereignisse der letzten Nacht nach und nach wieder auftauchen: den Champagner, die zweite Flasche, Claire, die am Arm eines Fremden in der Nacht verschwand, und Toms Hand an ihrer Wange, und die Art, wie sie sich zurückgezogen hatte.Sie griff nach ihrem Handy, bevor sie wirklich bereit dazu war. Keine neue Nachricht von Tom, nur ihre eigene SMS von letzter Nacht, die dort einsam stand. Sicher zu Hause. Sie starrte einen Moment zu lange darauf, legte das Handy dann mit dem Display nach unten aufs Kissen und presste den Handballen gegen die Augen.Es summte eine Minute später erneut. Claire.Am Leben. Etwas reumütig. Sein Name war anscheinend Marcus, und Gott sei Dank war er kein Psycho, weil ich ihm vorher null Informationen zum Arbeiten gegeben habe. 10/10, würde ich als Strategie nicht empfehlen. Wie geht's meinem Bruder?
Last Updated: 2026-09-20
Chapter: Seven
Lena bürstete ihr Haar und ließ es offen über die Schultern fallen. Sie trug ein rosa geblümtes Kleid und Slipper, legte ein wenig Make-up auf und ging nach draußen. Ihr Handy summte. Sie warf einen Blick darauf, runzelte die Stirn und beendete den Anruf. Einen Moment später schickte Claire ihr die Adresse per SMS, und sie lächelte, hielt ein Taxi an, stieg ein und gab dem Fahrer die Richtung an.Als der Fahrer hielt, bezahlte sie und ging ins Restaurant. In der Tür blieb sie wie erstarrt stehen und schnappte leise nach Luft. Claire winkte, und Lena lächelte und ging zum Tisch, setzte sich, immer noch grinsend.„Wo ist Tom?", fragte Lena, gerade als ein Kellner mit Champagner kam.„Ich glaube, er schämt sich noch ein bisschen wegen des Freesien-Vorfalls – und weil er dir gestern einen schlechten Witz erzählt hat", sagte Claire, und beide lachten.„Und wer hat gesagt, dass es ein schlechter Witz war?", ertönte Toms Stimme. Er beugte sich hinunter, küsste Claire auf die Wange und ließ s
Last Updated: 2026-09-07
Chapter: Six
Lena verließ die Wohnung kurz nach halb neun. Der Himmel war klarer als in den Tagen zuvor, obwohl die Luft immer noch diese feuchte Kälte trug. Sie trug einen dunklen Mantel über einem schlichten schwarzen Pullover und Jeans, ihr Haar zu einem niedrigen Pferdeschwanz zurückgebunden. Der Vorschuss vom Verlag war nun vollständig eingegangen. Heute musste sie die endgültigen Unterlagen unterschreiben und den ersten Zahlungsscheck persönlich abholen.Das Verlagsbüro lag auf der anderen Seite der Stadt, fast vierzig Minuten mit dem Bus. Sie ging zur Haltestelle an der Hauptstraße und wartete mit zwei anderen Leuten unter dem kleinen Wartehäuschen. Als der Bus ankam, bezahlte sie mit ihrer Karte und setzte sich in der Mitte hin. Die Fenster waren leicht beschlagen. Sie beobachtete, wie sich die Straßen veränderten, während der Bus durch die vertraute Hauptstraße fuhr, dann am Gewerbegebiet vorbei, dann hinein in die breiteren Straßen, die zum Zentrum führten.Die Fahrt gab ihr Zeit zum Nac
Last Updated: 2026-09-03
Chapter: Five
Am nächsten Morgen hatte der Regen aufgehört, doch die Luft trug noch immer diesen feuchten, erdigen Geruch, der nach einer langen Regenperiode entsteht. Tom stand vor dem Flurspiegel und knöpfte ein dunkelgrünes Hemd über einem schlichten schwarzen T-Shirt zu. Den obersten Knopf ließ er offen. Claire kam aus ihrem Zimmer, in einem weichen grauen Pullover und schwarzen Jeans, das Haar zu einem lockeren Pferdeschwanz zurückgebunden. Sie trug einen kleinen, in braunes Papier gewickelten Blumenstrauß.„Du bringst die mit?“, fragte Tom und nickte zu den Blumen.„Du bringst sie mit“, sagte sie und drückte sie ihm in die Hände. „Ich habe sie ausgesucht. Du kannst reden, wenn du willst, aber du trägst sie.“Sie gingen das kurze Stück zur Buchhandlung. Die Einkaufsstraße wirkte reingewaschen. Pfützen standen noch im unebenen Gehweg und spiegelten den grauen Himmel. Ein paar Leute bewegten sich ins und aus dem Café an der Ecke. Das Fenster der alten Buchhandlung fing das schwache Licht ein, un
Last Updated: 2026-08-31
Chapter: Four
Claire war schon zu Hause, als Tom zur Tür hereinkam. Der Flur roch schwach nach dem Zitronenreiniger, den sie am Morgen benutzt hatte, und nach der restlichen Wärme des Heizkörpers. Er schüttelte seinen dunklen Regenschirm aus, Wassertropfen verteilten sich auf der Matte, und hängte seine Jacke an den Haken. Der Stoff war unter seinen Händen noch feucht und schwer. Sie blickte vom Sofa auf, ein halb aufgegessenes Sandwich in der einen Hand, ihr Handy in der anderen. Sanftes Lampenlicht sammelte sich um sie herum und erfasste den Rand ihres Haars.„Du bist spät dran“, sagte sie. „Ich dachte, du wolltest nur kurz in der Buchhandlung vorbeischauen.“„Wollte ich auch.“ Tom streifte seine Schuhe ab. Die Dielen fühlten sich kühl an unter seinen Socken. Er ließ sich ans andere Ende des Sofas fallen, das Kissen sackte mit einem leisen Seufzen unter seinem Gewicht ein. „Bin dann doch länger geblieben als geplant.“Claire legte ihr Handy auf die Armlehne. Der Bildschirm wurde dunkel. Sie muste
Last Updated: 2026-08-29
Chapter: Three
Freitagmorgen begann wieder mit Regen, sanft und stetig gegen die Fenster. Lena wachte früher als sonst auf und saß eine Minute lang auf der Bettkante, dem Geräusch lauschend. Dann stand sie auf, zog die alten Laken ab und begann, das Zimmer zum ersten Mal seit ihrer Ankunft richtig zu putzen. Sie fegte den Boden, wischte das Fensterbrett ab und schüttelte den Vorhang aus, der tagelang schlaff herabgehangen hatte. Staub stieg auf und legte sich wieder. Als das Zimmer weniger verlassen aussah, ließ sie ein Bad ein.Das Wasser war nur lauwarm, aber sie blieb darin, bis ihre Schultern sich lösten. Sie wusch ihr Haar mit dem billigen Shampoo, das sie mitgebracht hatte, spülte es aus und wickelte sich in das dünne Handtuch, das schwach nach dem Schrank roch. Danach zog sie frische Kleidung an, machte Toast und Tee und aß Frühstück am kleinen Tisch, während draußen der Regen weiterging. Die einfache Handlung, sich zum Essen hinzusetzen, fühlte sich fast normal an.Als die Teller gespült war
Last Updated: 2026-08-26
Mari: Ein Dunkles Spiel - Die Serie

Mari: Ein Dunkles Spiel - Die Serie

Sie ist das gefährlichste Geheimnis der Met. Detective Marilyn Peters ist eine 1,70 m große hellhäutige schwarze Frau mit gefährlichen Kurven, hypnotischen Rehaugen und einem Lächeln, das tötet. Tagsüber trägt sie die Dienstmarke mit Leichtigkeit. Nachts füttert sie eine alte Sucht: Sie liebt es, etwas kämpfen zu sehen – und dann perfekt still zu machen. In einer verschlossenen Wohnung in Dalston findet man einen erstochenen Mann. Mari steht über der Leiche. Der Hunger brüllt auf. Das Blut singt. Die Stille verführt sie. Sie jagt den Killer namens Marks. Er arbeitet sauber, künstlerisch, fast intim. Mari fühlt sich gefährlich zu ihm hingezogen. Gleichzeitig lässt Sergeant O’Malleys warmer irischer Akzent und seine Blicke ihren Puls rasen. Jetzt kämpft Mari mit zwei Männern: einen will sie fangen, den anderen will sie werden. Manche Frauen suchen Liebe. Manche suchen Macht. Mari sucht den Moment, in dem das Zappeln aufhört. Und sie wird sehr gut darin. Mari: Ein Dunkles Spiel ist eine dunkle Thriller-Serie. Jeder Band zeigt, wie Mari tiefer in ihre eigene Finsternis gleitet. Marks reizt sie. O’Malley will sie retten. Aber sie bricht die Regeln immer öfter.
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Chapter: Six
Der Schnitt auf meiner Wange war das Erste, was ich spürte, als ich aufwachte.Eine dünne, brennende Linie, die pochte, sobald ich das Gesicht bewegte. Das Zweite war die leere Stelle neben mir im Bett. Alex war weg. Kein Zettel. Keine Nummer. Nur der schwache Geruch seines Parfüms auf den Laken und das dumpfe Ziehen zwischen meinen Beinen von der vergangenen Nacht.Ich stolperte ins Badezimmer und blinzelte gegen die Helligkeit. Die Fliesen waren kalt unter meinen Füßen. Ich umklammerte den Rand des Waschbeckens und zwang mich, in den Spiegel zu sehen.Der Schnitt sah im Tageslicht schlimmer aus. Nicht tief genug, um genäht zu werden, aber sauber und wütend, eine dünne rote Linie direkt unter meinem linken Auge. Marks war präzise vorgegangen. Fast sorgfältig. Als hätte er genau abgemessen, wie weit er gehen konnte, ohne echten Schaden anzurichten. Ich berührte ihn mit der Fingerspitze und spürte einen seltsamen kleinen Nervenkitzel mir den Rücken hinunterkriechen. Er hatte sein Zeich
Last Updated: 2026-10-11
Chapter: 5
Das Spiel hört nicht einfach auf, nur weil Wochenende ist. Aber manchmal muss man so tun, als ob — wenigstens für ein paar Stunden.Ich ließ mich von meinen Freundinnen am Samstagabend in „The Book Club“ in Shoreditch schleppen. Eines dieser umgebauten alten Gebäude, das jetzt ein mehrstöckiger Club war: unten die Tanzfläche, oben die Bar, und noch ein Rooftop. Der Laden war voll. Der Bass aus dem Hauptbereich vibrierte durch den Boden. Die Luft roch nach verschütteten Cocktails, Parfüm, Schweiß und diesem typischen Londoner Club-Geruch aus Verzweiflung und Aufregung.Tasha sah mich zuerst und schrie über die Musik hinweg. „Endlich! Wir dachten schon, du hast wieder abgesagt wegen irgendeiner Leiche!“Ich zwang ein Lachen hervor und setzte mich zu ihnen an den hohen Tisch an der Bar. Tasha, Priya, Chloe und mein schwuler bester Freund Kai waren schon drei Drinks voraus, lachten laut und zogen Blicke aus der Menge auf sich.Priya schob mir einen Tequila-Shot rüber. „So muss das. Wir fe
Last Updated: 2026-09-01
Chapter: 4
Der Juckreiz hatte seine Stimme gefunden, und er wurde jeden Tag lauter.Ich versuchte, ihn zu ignorieren. Wirklich. Ich vergrub mich in Papierkram, flirtete in der Teeküche mit O’Malley wie ein normaler Mensch und redete mir ein, dass ich nicht jede Sekunde die Erinnerung an den armen Kerl in Dalston durchspielte, sobald ich die Augen schloss. Aber der Juckreiz scherte sich einen Dreck um meine guten Vorsätze. Er wollte nur gefüttert werden.Er fand seine Mahlzeit an einem regnerischen Donnerstagabend.Sein Name war Leon. Ein kleiner Dealer, der in den falschen Kreisen zu viel über den Dalston-Mord gequatscht hatte. Mein Informant hatte mich gewarnt. Leon kam Marks zu nah. Zu nah an die Wahrheit, die ich begraben wollte.Ich folgte ihm von einem trostlosen Estate in Hackney in eine dunkle Gasse hinter einem verlassenen Laden. Kein richtiger Plan. Nur der Juckreiz, der mich wie an einer Leine vorwärts zog.Er pisste gerade gegen eine Wand, als ich aus dem Schatten trat, Regen durchnäs
Last Updated: 2026-07-27
Chapter: 3
Jetzt fingen die echten Spiele an. Das Universum verarschte mich richtig.Der Juckreiz war nicht nur zurück. Er war lauter, schärfer, als hätte er wieder Blut geschmeckt und sich erinnert, wie süß es war. Jeden Morgen wachte ich mit diesem vertrauten Ziehen auf, genau wie damals nach Peaches. Dasselbe, das mich an Tatorten wie eine Verrückte grinsen ließ. Der Entzug war schlimm gewesen, aber dieser neue Hunger war schlimmer. Er wollte gefüttert werden.Und das Universum, diese grausame Schlampe, gab mir ständig neue Gelegenheiten.Am Morgen, nachdem ich Marks richtig gesehen hatte, kam ich schon summend ins Revier. O’Malley saß an seinem Schreibtisch, Krawatte gelockert, Ärmel hochgekrempelt, als wäre er seit dem Morgengrauen da. Als er mich sah, schnitt sein warmer irischer Singsang durch den Bürolärm.„Morgen, Mari. Du siehst aus, als hättest du kaum geschlafen, Liebes. Alles in Ordnung?“Da war es wieder. Diese Stimme. Dieses lässige „Liebes“, das etwas tief in meinem Bauch zusamme
Last Updated: 2026-07-27
Chapter: 2
Also jetzt zum ersten Fall, der fast meine Tarnung auffliegen lassen hätte.Zu wissen, wie man auf den Scheiß wie Opium oder Kokain abfährt…und dann setzt der Entzug ein und reißt dich auseinander…genau so fühlt sich mein Leben gerade an, oder?Ich hab einen neuen Fall.Einen Mordfall.Ein Mann wurde erstochen.Das Handy vibrierte um halb sieben, ratterte über die Bettdecke, als wollte es mich von den Toten zurückholen. Ich fühlte mich schon halb tot. Hände zitterten wie bei nem alten Säufer, Mund schmeckte, als hätte ich einen Aschenbecher ausgeleckt, dieses leere Ziehen in der Brust, das nach etwas griff, das ich nicht mal benennen konnte. Gestern Klamotten klebten noch an meiner Haut, Haare totales Vogelnest. Ich schnappte mir das Handy, sah Sergeant O’Malleys Namen und krächzte „Yeah?“„Ah Mari, Liebes, sorry, dass ich dich so früh aus dem Bett hole“, sagte er, dieser warme irische Singsang rollte durch den Lautsprecher wie Honig über Kies. „Aber wir haben hier ein richtiges Cha
Last Updated: 2026-07-27
Chapter: 1
Hi… also, ich bin Detective Marilyn Peters – Mari, wenn ihr cool seid, ansonsten verpisst euch. Eine 1,70 m große, hellhäutige Schwarze mit wilden Locken, die ich weder glätte noch stundenlang im Salon verbringe. Ich könnte locker als eine dieser perfekten Barbiepuppen durchgehen – große Rehaugen, volle Lippen, hübsche Nase, das ganze sexy Paket. Genug von One-Night-Stands, Leute… aber ihr könnt mich alle mal – ihr Schlampen, Nutten, ihr alle. Das ist meine verrückte kleine Geschichte, nicht wahr?PS: Falls du das total beleidigend findest und dich aufregst, ist mir das völlig egal. Ich bin gerade einfach unglaublich tollpatschig und habe einen furchtbaren Kater (Schluckauf) (Kichern). Xo.Ich weiß nicht mal, was das hier ist – Prolog? Erstes Kapitel? Meine Schreibblockade macht mich gerade fertig, aber ich werde es schon herausfinden, wenn es mir besser geht. Oder vielleicht auch nicht. Egal.Also gut, ich fange mal mit dem an, was die meisten von euch Weißen oder die Woken wohl als
Last Updated: 2026-07-27
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