
Mein Retter Im Regen
Schnelles TempoStarke weibliche HauptfigurSüße RomantikKünstlerBraves MädchenMilliardäreLiebe auf den ersten BlickLiebesdreieckReue
Er ließ sie ohne ein Wort am Altar zurück. Sieben Jahre später will er sie zurück - und möchte, dass sie zerstört wird. Lena Whitmore kehrt in die Buchhandlung ihrer verstorbenen Mutter zurück - nur mit einem Koffer und einem nie vollständig geheilten Herzen. Der Laden bricht zusammen. Die Rechnungen stapeln sich. Und der Mann, der ihr einst für immer versprochen hatte, ist heute der reichste Mann in der Stadt. Adrian Cole fragt nicht. Er nimmt. Er bietet Geld an. Er droht dem Rat. Er erinnert sie daran, dass sie sich nie scheiden ließen. Er beobachtet ihren Kampf und wartet auf den Moment, in dem sie schließlich zusammenbricht. Dann kommen zwei Fremde in den Laden. Tom ist ruhig, gelassen und geduldig - auf eine Weise, die Lena nicht mehr für möglich hält. Seine Schwester Claire bietet ihm Freundschaft ohne Bedingungen an. Zum ersten Mal seit Jahren bleibt jemand. Jemand sieht sie. Jemand bringt sie dazu, weiterhin stehen zu wollen. Aber Adrian hat es nie akzeptiert, zu verlieren. Und je mehr Lena sich erholt, desto entschlossener wird er, sie wieder unter die Haut zu ziehen. Manche Menschen kommen in dein Leben, um dich zu retten. Andere kommen nur, um zuzusehen, wie du ertrinkst. In einer Stadt, in der es nie aufhört zu regnen, muss Lena entscheiden, ob sie weiterhin die "Verbindung" durchsetzen wird oder sich endlich selbst retten lässt.
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Chapter: FourClaire war schon zu Hause, als Tom zur Tür hereinkam. Der Flur roch schwach nach dem Zitronenreiniger, den sie am Morgen benutzt hatte, und nach der restlichen Wärme des Heizkörpers. Er schüttelte seinen dunklen Regenschirm aus, Wassertropfen verteilten sich auf der Matte, und hängte seine Jacke an den Haken. Der Stoff war unter seinen Händen noch feucht und schwer. Sie blickte vom Sofa auf, ein halb aufgegessenes Sandwich in der einen Hand, ihr Handy in der anderen. Sanftes Lampenlicht sammelte sich um sie herum und erfasste den Rand ihres Haars.„Du bist spät dran“, sagte sie. „Ich dachte, du wolltest nur kurz in der Buchhandlung vorbeischauen.“„Wollte ich auch.“ Tom streifte seine Schuhe ab. Die Dielen fühlten sich kühl an unter seinen Socken. Er ließ sich ans andere Ende des Sofas fallen, das Kissen sackte mit einem leisen Seufzen unter seinem Gewicht ein. „Bin dann doch länger geblieben als geplant.“Claire legte ihr Handy auf die Armlehne. Der Bildschirm wurde dunkel. Sie muste
Last Updated: 2026-08-29
Chapter: ThreeFreitagmorgen begann wieder mit Regen, sanft und stetig gegen die Fenster. Lena wachte früher als sonst auf und saß eine Minute lang auf der Bettkante, dem Geräusch lauschend. Dann stand sie auf, zog die alten Laken ab und begann, das Zimmer zum ersten Mal seit ihrer Ankunft richtig zu putzen. Sie fegte den Boden, wischte das Fensterbrett ab und schüttelte den Vorhang aus, der tagelang schlaff herabgehangen hatte. Staub stieg auf und legte sich wieder. Als das Zimmer weniger verlassen aussah, ließ sie ein Bad ein.Das Wasser war nur lauwarm, aber sie blieb darin, bis ihre Schultern sich lösten. Sie wusch ihr Haar mit dem billigen Shampoo, das sie mitgebracht hatte, spülte es aus und wickelte sich in das dünne Handtuch, das schwach nach dem Schrank roch. Danach zog sie frische Kleidung an, machte Toast und Tee und aß Frühstück am kleinen Tisch, während draußen der Regen weiterging. Die einfache Handlung, sich zum Essen hinzusetzen, fühlte sich fast normal an.Als die Teller gespült war
Last Updated: 2026-08-26
Chapter: TwoDer Donnerstagmorgen kam kälter als der Tag zuvor. Lena erwachte mit steifem Nacken, wieder, und dem Geschmack der Tränen der letzten Nacht noch hinten in der Kehle, dazu ein bitteres Gefühl. Sie setzte sich langsam auf, rieb sich die Augen und sah auf den geschlossenen Laptop auf dem kleinen Tisch. Das Dokument war in ihrem Kopf noch offen, obwohl es leer war. Sie hatte mehr geschrieben, als sie erwartet hatte. Mit vielen unordentlichen Absätzen über den Laden, über Adrian, über die Jahre, die sie damit verbracht hatte, so zu tun, als würde die Vergangenheit nicht mehr zählen, und es fühlte sich seltsam an, die Worte außerhalb ihres Kopfes zu sehen, aber es fühlte sich auch notwendig an.Sie putzte sich die Zähne und wusch dann ihr Gesicht mit kaltem Wasser, zog saubere Kleidung an, machte denselben dünnen Kaffee wie zuvor und ging nach unten. Der Laden wartete im grauen Licht. Sie schloss die Vordertür auf, stützte sie mit dem Ziegelstein und schaltete die einzige noch funktionieren
Last Updated: 2026-08-26
Chapter: OneLena steckte den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn kräftig, bis das alte Messing mit einem müden Klicken endlich nachgab. Die Tür war in letzter Zeit immer schwerer aufzuschließen gewesen, und sie war drei Monate lang, vielleicht auch ein Jahr, einfach unberührt geblieben. Die Tür schwang nach innen, und eine kleine Brise traf sie. Es roch immer noch nach Zitronenöl, Staub und jetzt auch nach alten Büchern – Zitronenöl, das ihre Mutter jeden Sonntag ohne Ausnahme in die Regale eingerieben hatte. Sie trat ein, und das ganze Gewicht fiel auf einmal auf sie; ihre Kehle schnürte sich zu, Tränen stiegen schnell auf, und sie konnte sie nicht zurückhalten. Eine Weile stand sie dort, den Koffer noch in der Hand, und weinte zum ersten Mal seit der Beerdigung, wirklich still und heftig, die Schultern zitternd, und sie wünschte sich, ihre Mutter würde hinter ihr auftauchen und sie trösten, aber die Frau war fort.Sie sah sich um, und der Laden wirkte kleiner, als die Erinnerungen es zuließen.
Last Updated: 2026-08-26