
Wiedergeboren als die Luna des Alphas
Schnelles TempoErste Person18+AlphaWerwolfWohlhabendPlötzlicher ReichtumZuerst heiraten, dann liebenWiedergeburt
Sie starb in der eisigen Dunkelheit, verstoßen und vergessen. Sie erwachte in Seide, gebadet in Sonnenlicht und in der Haut einer anderen Frau.
Nach einem Leben voller Grausamkeit und einem stillen, eiskalten Tod hatte Emmanuella die ewige Ruhe erwartet. Stattdessen öffnet sie die Augen im Körper von Elena, der geliebten Luna des mächtigen Silver-Ridge-Rudels, deren plötzliche „wunderbare“ Genesung von einer tödlichen Krankheit alle in Staunen versetzt hat – einschließlich des trauernden Alphas, der sie in den Armen hält, als wäre seine Welt wiederhergestellt worden.
Gefangen in einem Leben unvorstellbaren Privilegs, umgeben von gefährlicher Wolfs-Politik und einem Ehemann, der einen Geist anbetet, muss Emmanuella die Rolle einer toten Frau spielen, um zu überleben. Doch als seltsame Erinnerungen auftauchen und Schatten aus ihrer Vergangenheit in ihre neue Realität kriechen, wird eine tödliche Wahrheit klar: Elenas Tod war kein Unfall.
Um die Unschuldigen zu schützen und ein eigenes Leben zu beanspruchen, muss Emmanuella sich durch ein Netz aus Geheimnissen, Macht und Verrat navigieren.
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Chapter: Kapitel 7: Ich wollte nicht Elena genannt werdenOkay. Nachdenken. Einfach... nachdenken.Ich lehnte mich gegen den massiven, bergähnlichen Stapel aus Daunenkissen zurück und starrte geradewegs an die hochgewölbte Holzdecke. Die dunklen Holzbalken wölbten sich über mir wie die freigelegten Rippen eines alten Riesen und wurden vom warmen, flackernden Licht der eisernen Wandlampen an den schweren Steinwänden erleuchtet.Direkt am Fußende des Bettes stand der massive, finstere Kerl—Lucian. Er starrte mich immer noch an, als wäre ich ein Geist, der gerade aus dem Nichts aufgetaucht war und ihn um zwanzig Dollar gebeten hätte.Ich machte mir schnell und still ein Bild meiner Lage:* Erstens, ich war nicht tot. (Wahrscheinlich. Es sei denn, der Himmel hätte wirklich einen seltsam spezifischen Geschmack für Inneneinrichtungen.) * Zweitens sah mein linker Fuß nicht mehr wie eine zerdrückte, violette Rübe aus. Unter der Decke ließ ich meine Zehen heimlich wackeln. Sie waren völlig gerade, völlig schmerzfrei und völlig unversehrt. * Dritten
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-04
Chapter: Kapitel 6: Und ihre Erinnerung „Wo... wo bin ich?“ Meine Stimme zitterte und war für meine eigenen Ohren völlig fremd.Der riesige Mann kniete neben dem Bett, seine dunklen, bernsteinfarbenen Augen weiteten sich in einer erschreckenden Mischung aus Erleichterung, Verzweiflung und Trauer. Er streckte erneut eine massive, schwielige Hand nach mir aus und sah aus, als wollte er mich hochheben, aber er hielt inne, als ich zurückschreckte.„Elena, bitte“, krächzte er mit brüchiger Stimme. „Ich bin es. Ich bin Lucian. Du bist zu Hause. Du bist im Rudelhaus.“Elena? Wer zum Teufel ist Elena?„Wer... wer bist du?“ „Forderte ich und meine Hände schlossen sich fester um den schweren weißen Stoff des Kleides.Er sah aus, als wäre er gerade vom Blitz getroffen worden. Sein Kiefer klappte herunter, ein rauer, verletzter Ausdruck huschte über seine scharfen Gesichtszüge. „Wer bin ich? Elena, ich bin... ich bin dein Ehemann. Dein Alpha. Dein Gefährte.“Ich zuckte so sehr zusammen, dass meine Schultern praktisch meine Ohren berühr
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-22
Chapter: Kapitel 5: Wo bin ich?Die Luft in der Schlafkammer schmeckte nach Kupfer und kaltem Staub.Ich saß am Rand der Matratze, meine Hände zitterten heftig, während ich Elena an meine Brust drückte. Ihre Haut – einst so warm, einst nach Kiefer und frischem Regen duftend – verlor ihre Wärme. Jeder Atemzug, den sie hineinholte, klang wie trockene Blätter, die über Stein schabten.„Lucian…“, krächzte sie. Ihre goldenen Augen, die sonst so hell waren, dass sie die Dunkelheit durchschneiden konnten, waren trüb. Sie verblassten.„Ich bin hier. Ich bin genau hier, meine Liebe“, würgte ich hervor und drückte meine Lippen auf ihre schweißfeuchte Stirn. Ich drückte ihre Hand, versuchte mit jeder Unze meiner Alpha-Kraft, meine eigene Lebenskraft, mein eigenes Leben durch unsere Bindung in sie zu schieben – aber die Bindung löste sich. Es fühlte sich an wie ein Faden, der Strang für Strang riss. „Rede nicht. Spar deine Kraft. Bitte.“ Ein winziges, herzzerreißendes Lächeln berührte ihre blassen Lippen. „Du… du versuchst im
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-22
Chapter: Kapitel 4: Sie sieht heute schwächer aus, LucianIch hatte sie tausendmal angeschaut und wusste immer, dass ich nie genug von ihr bekommen würde.Sie saß am hohen Fenster, das blasse Nachmittagslicht fing das Silber und Weiß in ihrem Haar ein und machte sie zu etwas beinahe Ätherischem.Es war ein Jahr her, seit sie erkrankt war – und selbst jetzt, mit ihrer viel zu blassen Haut und den dunklen Schatten unter ihren Augen, sah Elena aus, als wäre sie von der Mondgöttin selbst gemeißelt worden. Ich lehnte mich an den schweren Eichenrahmen unserer Schlafkammer und beobachtete einfach, wie sie atmete. Jedes Heben und Senken ihrer Brust fühlte sich an wie eine Countdown-Uhr, die im Hinterkopf meines Schädels tickte, aber ich zwang meinen Kiefer, sich zu entspannen. Ich zwang ein Lächeln auf mein Gesicht, bevor ich einen Schritt in den Raum tat.Wenn sie meine Angst roch, würde sie sich nur noch mehr Sorgen machen. Und sie trug bereits zu viel. „Du starrst, Lucian“, murmelte sie, ohne sich umzudrehen. Ein schwaches, sanftes Lächeln zupf
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-22
Chapter: Kapitel 3: Die Uhr hatte bereits begonnen abzulaufen.Die Stille in unserem Schlafgemach war eine seltene, schwere Sache. Draußen heulte der Herbstwind durch die steinernen Zinnen des Rudelhauses, aber hier drinnen war das einzige Geräusch das leise Knistern des Kamins und der Rhythmus unseres Atems. Ich saß am Rand des massiven geschnitzten Bettes und beobachtete, wie Elena ihr langes, silbrig-weißes Haar kämmte. Jeder Strich war langsam, fließend, hypnotisch. Meine Brust zog sich zusammen – dieser vertraute, heftige Schmerz der Gefährtenbindung, der unter meiner Haut aufstieg.Elena war meine Luna. Sie war meine ganze Welt.Ich stand auf und überquerte den plüschigen Teppich, ohne ein Geräusch zu machen. Als ich sie erreichte, nahm ich den silbernen Kamm behutsam aus ihrer Hand und legte ihn auf den Schminktisch. Sie sah mich durch den Spiegel an, ihre goldenen Augen hell und erfüllt von einer Wärme, die mich jedes einzelne Mal völlig aus der Fassung brachte.„Lucian“, flüsterte sie und drehte sich auf ihrem Sitz zu mir um. „Du starr
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-22
Chapter: Kapitel 2: Es tut mir so leid, LilyAn dem Tag, an dem sie Lily wegnahmen, starb etwas in mir, lange bevor mein Herz jemals aufhörte zu schlagen.Es war mein Geburtstag, ich wurde zwanzig, und an diesem Tag beschloss meine Tante, meine Welt in Stücke zu reißen.Ich konnte immer noch ihre kleinen, zitternden Finger spüren, die aus meinen glitten. Ich erinnere mich an das scharfe, metallische Klicken der Tür des schwarzen SUVs, die zuschnappte und uns trennte. Tante Sarah hatte sie an irgendeine entfernte Familie verkauft, und ich wusste nicht wohin – „eine Steuerabschreibung“, hatte sie es genannt, aber ich kannte die Wahrheit. Es war nur eine weitere Möglichkeit, mich auszunehmen, mir das einzige Stück Licht zu entreißen, das ich in diesem elenden Haus noch hatte.Ich hatte heftig gebettelt, ich war auf die kalten Kieselsteine niedergekniet, hatte geweint, bis meine Rippen schmerzten, mich an den Saum von Tante Sarahs Mantel geklammert und geschrien, dass ich doppelt so viel arbeiten würde, nichts essen würde, niemals w
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-21