
Die fehlerhafte Gefährtin des Rogue Kings
ActionModernWerwolfAlphaWerwolfAffäre
„Sei nicht einsam, mein kleiner Engel. Es werden schon sehr bald viele andere folgen, die dir in die Finsternis nachreisen.“
Rebekah war die wölflose, verstoßene Ehefrau von Damian – einem arroganten Alpha, der sie wie nichts weiter als eine lästige Last behandelte. Als ihre kleine Tochter unter einem tödlichen medizinischen Notfall leidet, sperrt Damian Rebekah kaltblütig aus jedem Krankenhaus des Rudels aus. Er tut ihre verzweifelten Hilferufe als billigen Trick ab, mit dem sie angeblich nur seinen Abend mit seiner Geliebten ruinieren wolle. Gezwungen, ihr Kind draußen vor den verschlossenen Toren in ihren eigenen Armen sterben zu sehen, wird Rebekah öffentlich ihrer Rudelverbindung beraubt, als Schlampe gebrandmarkt und in den eiskalten Sturm geworfen.
Während sie ihr Baby mit den bloßen, blutigen Händen begräbt, leistet Rebekah über dem frischen Grab einen furchterregenden Schwur: Sie wird Damians Imperium in Schutt und Asche legen – egal, was es sie kostet.
Als sie entkräftet ins Territorium der Ausgestoßenen wandert, stößt sie auf einen schwer vergifteten Krieger und rettet ihm das Leben, bevor sie zusammenbricht. Sie erwacht im Versteck des gefürchteten Rogue King – einem unbarmherzigen Herrscher, der ihr einen Pakt mit dem Teufel anbietet. Verzweifelt nach Vergeltung dürstend, schneidet sich Rebekah in die Handfläche, bindet ihre Seele an die seine und steigt zur unantastbaren Lady der Rogue-Fraktion auf.
Sie haben sie als fehlerhaft verspottet jetzt werden sie mit ihrem Leben dafür bezahlen.
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Chapter: KAPITEL 5REBEKAH„Bruder …?“Damians Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, doch das Wort hallte durch die plötzliche Stille im Ballsaal. Verwirrt sah ich ihn an und blickte dann zu Jayden, der neben mir stand – mit demselben gelassenen Gesichtsausdruck wie beim Betreten des Saals. Kein Anflug von Überraschung lag auf seinen Zügen, nichts deutete darauf hin, dass Damians Reaktion ihn auch nur im Mindesten berührte. Es war fast so, als hätte er genau auf diesen Moment gewartet.Wieder sah ich abwechselnd von dem einen zum anderen. *Bruder?*Ich wusste natürlich, dass Damian Familie hatte. Schließlich war ich jahrelang mit ihm verheiratet gewesen, auch wenn er sich nie große Mühe gegeben hatte, mich an seinem Privatleben teilhaben zu lassen. Dennoch hatte er nie einen älteren Bruder erwähnt – und schon gar keinen, der nun totgeglaubt vor uns stand.„Hat er ihn gerade seinen Bruder genannt?“, murmelte jemand hinter uns.Das Geflüster breitete sich rasend schnell aus, und ich bemerkte, wie etliche
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-02
Chapter: Kapitel 4„Bitte, Miss, Sie übertreiben es total mit dem Training“, flüsterte Ellie, die junge Assistentin, die Jayden mir persönlich zugeteilt hatte, mit fast schon panischer Stimme. Sie trat vorsichtig näher und hielt mir eine kalte Flasche Wasser entgegen. „Wenn der Boss erfährt, dass Sie sich hier bis zur völligen Erschöpfung getrieben haben, ohne dass ich Sie gestoppt habe, werden wir beide seine unnachsichtige Strafe zu spüren bekommen.“Ich hielt inne, ließ die schwere Hantel sinken und atmete tief aus, während mir der Schweiß von der Stirn rann. Die Muskeln in meinen Armen brannten vor Schmerz, aber dieser Schmerz fühlte sich gut an er war ein Beweis dafür, dass ich lebte und stärker wurde.Ich nahm die Wasserflasche aus Ellies Händen und lächelte matt. „Es tut mir leid, Ellie. Du hast recht, ich werde für heute aufhören. Du musst dir keine Sorgen machen.“Sie atmete erleichtert aus und reichte mir ein weiches Handtuch. Als sie sich kurz wegdrehte, griff ich in die Tasche meiner Trainin
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21
Chapter: Kapitel 3Ein sanfter, warmer Windzug streifte meine Haut, als ich langsam die Augen aufschlug.Kein peitschender Regen. Kein kalter Schlamm. Kein Geruch von feuchter Erde auf dem frischen Grab meiner Tochter.Ich starrte auf die riesige, stuckverziehrte Decke über mir und das sanfte Licht eines Kristallkronleuchters. Ein Seidenteppich lag unter dem wuchtigen Himmelbett, auf dem ich lag, und der Raum war erfüllt von einem schweren, rauchigen Duft nach Zedernholz.Bin ich... bin ich tot?, dachte ich flüsternd bei mir selbst. Ist das das Jenseits?„Du bist keineswegs tot, kleines Mädchen“, ertönte eine tiefe, raue Stimme direkt neben dem Bett.Ich schreckte auf und zog die samtige Decke schützend bis an meine Brust. In einem eleganten, dunklen Sessel am Fenster saß ein Mann. Er war breitgebaut, hatte ein scharf geschnittenes Kiefer und Augen wie flüssiges Eis. Er trug keine Maske. Er war makellos, gefährlich und atmete eine schiere, einflößende Dominanz aus, die den gesamten Raum erdrückte. Ich h
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21
Chapter: Kapitel 2„Ich schwöre dir beim Blut deiner unschuldigen Seele, Seren... Damian und Vienna werden brennen“, flüsterte ich mit gebrochener, aber eiskalter Stimme in die Finsternis der Nacht.Mit meinen bloßen, blutigen Händen grub ich die nasse Erde hinter einem verlassenen Unterstand nahe der Rudelgrenze auf. Der kalte Regen wusch den Schlamm von meinen Wangen, während ich die starre, kleine Leiche meiner Tochter behutsam in das kühle Grab legte. Ich deckte ihren winzigen Körper vorsichtig mit der weichen Erde zu und schichtete schwere Steine darüber, um sie vor den wilden Tieren des Waldes zu schützen.„Sei nicht einsam, mein kleiner Engel“, murmelte ich, während ich meine Stirn an die kalten Steine presste. „Es werden schon sehr bald viele andere Menschen folgen, die dir in die Finsternis nachreisen.“Ich erhob mich langsam. Meine Kleidung war durchnässt, meine Hände bluteten, und die Wunde der zerrissenen Rudelverbindung brannte wie flüssiges Feuer in meiner Seele. Ich besaß nichts mehr auf
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21
Chapter: Kapitel 1„Sie müssen meine Tochter retten! Sie ist die Tochter des Alphas, und ich bin die amtierende Luna! Warum verwehrt man mir den sofortigen Zugang zur Notaufnahme?!“Meine Stimme überschlug sich vor schierer Verzweiflung. Ich umklammerte das kleine, glühend heiße Bündel in meinen Armen so fest, wie ich nur konnte, während mir der kalte Regen unaufhaltsam über das Gesicht peitschte.Der Sicherheitsmann an den gläsernen Schiebetüren des Krankenhauses blickte mich voller Unbehagen an und verschränkte die Arme. „Ihre Biometrie ist im gesamten medizinischen System gesperrt, Ma’am. Ohne die persönliche Freigabe von Alpha Damian darf ich Sie nicht einmal in die Lobby lassen.“Ich fuhr mir mit zitternden, durchnässten Fingern durch die Haare und unterdrückte einen Hysterischen Schrei. Es war das vierte Krankenhaus in dieser verdammten Nacht, das mich eiskalt abwies. Jede einzelne Klinik des Rudels hatte denselben digitalen Befehl erhalten: Zugriff verweigert.„Mama...“, ertönte eine schwache, br
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21