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07: WEIT WEG GEHEN

ผู้เขียน: Solyn Aure
last update วันที่เผยแพร่: 2026-09-11 03:13:20

ARIA'S PERSPEKTIVE

„Dann geh“, knurrte mein Vater und stand vom Tisch auf. „Ich verstoße dich als meine Tochter.“

„Sag so etwas nicht, Schatz …“, warf Carolina gespielt ein.

„Nein! Lass mich! Lass sie gehen.“ Er schrie sie an.

„Du Idiotin! War ich etwa diejenige, die ihm gesagt hat, dich zu verlassen, Aria? Wenn du eine gute Freundin gewesen wärst, hätte er dich dann für deine Schwester verlassen? Du konntest nicht einmal eine so einfache Sache schaffen, wie deinen Mann glücklich zu halten, und jetzt stehst du hier und redest von oben herab mit mir?“

„Du verhältst dich genauso wie deine Mutter, nur weil sie uns während der kurzen Zeit versorgt hat, in der ich pleite war! Ich kann sehen, dass du wirklich Briannas Tochter bist.“

„Ehrlich gesagt frage ich mich, wessen Tochter du überhaupt bist. Denn das war genau die promiskuitive Art, wie sie sich verhalten hat, als sie mit mir verheiratet war, und jetzt machst du dasselbe!“

Er deutete mit zitterndem, wütendem Finger auf meinen Körper. „Sieh dich an! Überall Male auf deinem Körper … schamlos. Mit wem bist du letzte Nacht schlafen gegangen?“

Ich stand einfach nur da und sah zu, wie mein Vater diese abscheulichen Worte direkt auf mich schleuderte. Auf seine Tochter.

Ich war vollkommen enttäuscht, aber ehrlich gesagt war ich nicht überrascht.

Ich hatte nicht gewusst, dass er so tief sitzenden Groll und so viel Hass gegenüber meiner verstorbenen Mutter und mir in sich trug.

Wenn meine Mutter doch nur auf ihre eigene Familie gehört und sich nicht für einen Mann wie ihn entschieden hätte …

„Bitte beruhige dich, Schatz“, flehte Carolina leise und rieb meinem Vater über den Rücken.

„Du weißt doch, wie Aria ist. Das ist nicht das erste Mal, dass sie so etwas tut. Reg dich nicht zu sehr auf und tu dir nicht selbst weh.“

„Ja, beruhige dich, Dad“, fügte Lora schnell hinzu, ihre Stimme selbstgefällig. „Der Arzt hat doch schon gesagt, dass du dich nicht stressen sollst, weil dein Blutdruck bereits hoch ist.“

„Jamie-Boo und ich werden dich später am Tag zu einer kleinen Unternehmung nach draußen mitnehmen, damit du dich entspannen kannst.“

Ich sagte kein weiteres Wort zu ihnen.

Meine Mutter hatte mich verdorben und mich mit dem stolzen Auftreten einer Königin großgezogen, und ich weigerte mich, diese minderwertigen Parasiten sehen zu lassen, wie ich zerbrach.

Wenn ich dich liebte, liebte ich dich vollkommen.

Aber in dem Moment, in dem du mich verrietst, wurdest du für mich zu nichts.

Jamie war für mich tot. Mein Vater war für mich tot.

Ich drehte mich auf dem Absatz um und marschierte direkt nach oben in mein Schlafzimmer.

Ich holte eine kleine Reisetasche aus dem Schrank und begann, nur meine wichtigsten, unersetzlichen Dinge hineinzulegen – die alten Design-Tagebücher meiner Mutter, ihren Schmuck und meine persönlichen Ausweispapiere.

Ich ließ jedes einzelne teure Kleidungsstück und jeden Luxusgegenstand zurück, den mein Vater mir jemals gekauft hatte.

Ich zog den Reißverschluss der Tasche zu, zog den übergroßen schwarzen Mantel des Fremden fest über mein zerrissenes violettes Kleid, um den Zustand meines Körpers zu verbergen, und ging wieder nach unten.

Als ich wieder nach unten kam, waren sie immer noch da und sahen zu.

Ich blieb auf der letzten Stufe stehen und sah ihm direkt in die Augen.

„Wir sind keine Familie mehr.“ Meine Stimme klang selbst in meinen eigenen Ohren leer.

„Ich gehe für immer, damit ihr endlich die glückliche kleine Familie sein könnt, die ihr immer sein wolltet. Genießt euer Königreich, das ihr auf dem Grab meiner Mutter errichtet habt.“

Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sich Loras Augen weiteten und die Augen ihrer Mutter vor Triumph aufleuchteten.

Sieg.

Sollen sie ihn haben.

Ich ging durch die Tür hinaus.

Doch ich hatte die Auffahrt noch nicht verlassen, als schwere Schritte hinter mir auf den Beton hämmerten.

Eine Hand packte mein Handgelenk und zwang mich, mich direkt neben dem Sicherheitstor umzudrehen.

Es war Jamie.

Sein Gesicht war gerötet, sein Kiefer angespannt, und seine Augen brannten förmlich in den männlichen Mantel, der meinen Körper verschluckte. Er sah eifersüchtig aus.

„Aria, was zum Teufel stimmt nicht mit dir?“, zischte Jamie, während sich sein Griff um meinen Arm verstärkte.

„Wann wirst du endlich erwachsen und nachdenken, bevor du handelst? Warum hast du mit ihm geschlafen? Wer zum Teufel war es? Du handelst immer so verdammt impulsiv!“

Ich sah auf seine Hand an meinem Handgelenk hinunter, während eine Welle absoluten Ekels mich überkam.

Die Dreistigkeit dieses Clowns war wirklich unübertroffen.

Meine Hand tat von der Ohrfeige, die ich Lora gegeben hatte, immer noch weh. Ich hätte ihm auch eine verpasst.

„Lass mich los, bevor ich den Verstand verliere“, fauchte ich. Ich riss meinen Arm mit genug Kraft aus seinem Griff, dass er taumelnd zurückwich.

Ich legte den Kopf schief, meine Augen kalt. „Mit wem ich schlafe und alles, was mein Leben betrifft, geht dich verdammt noch mal überhaupt nichts mehr an. Für wen zum Teufel hältst du dich, dass du mir sagen kannst, was ich tun soll?“

„Aria, hör mir zu“, flehte Jamie und trat näher, während seine Stimme leiser wurde und er zum Haus zurückblickte.

„Du ruinierst alles. Komm einfach mit mir wieder hinein. Bitte deinen Dad um Verzeihung. Er ist gerade wütend, aber wenn du dich entschuldigst, weiß ich, dass er dir vergeben wird. Hör nur einmal auf, so stur zu sein.“

Ich stieß ein scharfes, spöttisches Lachen aus, das seine Worte direkt durchtrennte.

„Ihn anflehen?“ Ich spottete und trat direkt in seinen persönlichen Raum, während meine Augen vor einem Stolz aufblitzten, der ihn erstarren ließ.

„Hast du überhaupt keinen Scham, Jamie? Ernsthaft. Sieh dich an. Du bist aus meinem Bett gestiegen, um in das meiner Schwester zu steigen, und jetzt hast du die Dreistigkeit, in meinem Haus zu stehen und über mein Leben zu urteilen?“

„Wenn du nicht weißt, was du sagen sollst, halt deine erbärmliche Klappe. Misch dich nicht in meine Angelegenheiten ein.“

„Ich versuche doch nur, dir zu helfen—“

„Ich brauche deine Hilfe nicht, und ich brauche verdammt noch mal auch nicht deine Erlaubnis.“

Er bedeutete mir jetzt absolut nichts. Er war nur Staub auf meinen Schuhen.

„Wage es nie wieder, deinen Mund zu öffnen, um meinen Namen zu sagen. Du bist nichts weiter als ein schamloser Betrüger, ein Lügner und ein Goldgräber. Und jetzt geh mir verdammt noch mal aus dem Weg.“

Jamie stand fassungslos da, sein Gesicht blass, als ich mich umdrehte, meine Reisetasche auf den Beifahrersitz meines BMW warf und die Tür zuschlug.

Ich war fertig.

Mit ihnen allen.

Ich startete den Motor, fuhr direkt an Dan am Sicherheitstor vorbei und fuhr davon, in der Hoffnung, nie wieder zurückzukommen.

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