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90. NENN MICH NICHT SO

Author: Solyn Aure
last update publish date: 2026-11-08 03:50:18

ARIAS PERSPEKTIVE

Das Wasser hatte endlich die klebrige Nachmittagshitze des Freizeitparks weggewaschen und ließ mich erneuert fühlen.

Ich trete aus dem Bad, nur in ein Handtuch gewickelt, und reibe ein weiteres durch mein feuchtes Haar. Das Schlafzimmer ist still, abgesehen vom leisen Atemgeräusch Remys hinter dem zugezogenen Vorhang.

„Du hast dir Zeit gelassen, Prinzessin.“

Noahs Stimme ist tief und rau an meine
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  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    90. NENN MICH NICHT SO

    ARIAS PERSPEKTIVE Das Wasser hatte endlich die klebrige Nachmittagshitze des Freizeitparks weggewaschen und ließ mich erneuert fühlen. Ich trete aus dem Bad, nur in ein Handtuch gewickelt, und reibe ein weiteres durch mein feuchtes Haar. Das Schlafzimmer ist still, abgesehen vom leisen Atemgeräusch Remys hinter dem zugezogenen Vorhang. „Du hast dir Zeit gelassen, Prinzessin.“ Noahs Stimme ist tief und rau an meinem Ohr. Er ist eng an meinen Rücken gepresst, komplett solid, und die harte Länge seines Schwanzes gräbt sich durch den dünnen Bademantel, den er trägt, in mich. Mein Puls springt. „Noah—was machst du hier?“ „Entspann dich.“ Er atmet an der Seite meines Halses ein, als hätte er auf den Duft meiner Haut gewartet. „Niemand hat gesehen, wie ich reingekommen bin.“ „Das bedeutet nicht, dass du einfach—“ Seine Finger zerren an der Mitte me

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    89. WIR HÖREN AUF SIE

    ARIAS PERSPEKTIVE Die Tür knarrt auf, just als ich aus dem Schlaf auftauche. Aline schlüpft herein und hält eine dampfende Tasse. „Endlich wach. Ich habe vorhin zweimal nach dir geschaut. Mamie hat gesagt, man soll dich in Ruhe lassen – anscheinend hast du die letzten Tage nicht gut geschlafen.“ Sie stellt die Tasse auf meinen Nachttisch. Ich drücke mich gegen die Kissen hoch und gähne. Meine Augen scannen automatisch die andere Seite des Bettes. „Wo ist Remy?“ „Bei Noah.“ Aline tritt ganz ein und lässt sich auf den Rand der Matratze fallen. Ihre Stimme senkt sich verschwörerisch. „Sie sind seit dem frühen Morgen im Spielzimmer. Und a propos deinem Mann – du hättest Mamie heute Morgen sehen sollen. Sie hat ihn über Stephanie ausgequetscht.“ Ich blinzle, die Schläfrigkeit verschwindet sofort. „Mamie hat danach gefragt?“ „Ja!“ Aline klatscht die Hände lautlos zusammen und lehnt sich vor.

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    88. KANNST DU DAS FESTUNGSSPIEL SPIELEN?

    ARIAS PERSPEKTIVE Aline steht an der Haustür, die Arme verschränkt, die Augen hell vor offener Neugier. Sie mustert Noah von oben bis unten, langsam und absichtlich, und dreht sich dann mit einem wissenden kleinen Lächeln zu mir. „Ich habe mich gefragt, was dich aufhält. Jetzt sehe ich es.“ Ihr Blick huscht zurück zu ihm. „Verständlich.“ Sie tritt vor und streckt die Hand aus. „Schön, dich endlich persönlich kennenzulernen, Noah. Ich habe ziemlich viel über dich gehört und gesehen. Ich bin Aline – Arias Lieblingscousine, falls sie das noch nicht erwähnt hat.“ Noah nimmt ihre Hand, und ein charmantes Lächeln ersetzt seine übliche kalte Maske. „Ich hoffe, wenigstens einiges davon war gut.“ „Hmm.“ Aline neigt den Kopf, die Augen funkeln vor Schelmerei. „Eine gesunde Mischung. Ich entscheide noch, ob du mehr Teufel oder Engel bist.“ Bevor er antworten kann, stürmt Antoine aus dem Esszimmer, Remy auf der Hü

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    87. BRINGT IHN REIN!

    „Beruhig dich verdammt noch mal und sag mir, was wirklich los ist.“ Seine Stimme steigt, kalt und scharf. „Ich sollte derjenige sein, der wütend ist. Du hast mir ins Gesicht gelogen und dich hinter meinem Rücken mit diesem Bastard getroffen. Wie lange geht das schon?“ Ich starre ihn an, ungläubig. „Dir ins Gesicht lügen? Also soll ich deiner Freundin einen vollständigen Bericht über mein Leben geben? Hätte ich damit anfangen sollen, ihr zu erzählen, wie ich nach vier Jahren endlich das Grab meiner Mutter besucht habe, oder wie es sich anfühlte, dort zu sein? Oder—“ Die Worte bleiben in meiner Kehle stecken und ersticken in einem rauen Atemzug. Tränen brennen hinter meinen Augen. Ich blinzle sie hart zurück. „Prinzessin—“ „Verzeihung, dass ich ihr nicht jedes Detail gegeben habe, Eure Majestät. Nächstes Mal steche ich sie einfach mit einer Gabel. Respektvoll.“ Noah starrt mich einen Schlag an, die Spannung in seinem Ki

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    86: WARUM BIST DU HIER, NOAH

    NOAHS PERSPEKTIVE Ich bin in ein paar Tagen zurück. Ich musste wegen der Arbeit in Paris weg, von der ich dir vorher erzählt habe. Mach dir keine Sorgen — ich werde zurückkommen, um meinen Teil der Abmachung zu erfüllen, obwohl die Bedingungen angepasst werden müssen. Du konntest dich nicht die Mühe machen, nach Hause zu kommen oder die lebenden Wesen im Haus über deine Abwesenheit zu informieren, aus welchem Grund auch immer. Und ich kann mich auch nicht die Mühe machen, dich anzurufen, besonders nicht, um deine private Zeit mit wem auch immer du warst zu unterbrechen. Ich habe die Kleidung genäht, die ich dir versprochen habe. Schau in deinen Kleiderschrank. Ein Versprechen gehalten. Eins offen. Ich hoffe, du hattest viel Spaß. P.S. Ich bin der größere Mensch, weil ich diese Nachricht hinterlasse, falls du es wissen willst. Aria. „Was zum…“ Das Papier knittert leicht in meiner Faust, als ich die frei

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    85. MISS ARIA HAT ETWAS FÜR DICH HINTERLASSEN

    NOAHS PERSPEKTIVE VOR EIN PAAR TAGEN Ich löse Stephanies Hände von mir, die Augen auf die Tür gerichtet, durch die Aria gegangen ist. Sie ist rausgegangen. Natürlich ist sie das. Sie hat sich nie genug gekümmert, um zu bleiben. Nicht, wenn sie immer noch diesen weichen Blick für jemand anderen übrig hat. Denselben Blick, den ich auf diesen Fotografien gesehen habe – Augen sanft, Haltung offen, nah genug an diesem Hurensohn, dass jeder mit halbwegs Verstand die Geschichte zwischen ihnen lesen konnte. Dieser Blick, der ausschließlich mir gehören sollte. Ganz mir. Nur mir. Sie hat mir direkt ins Gesicht gelogen. Gesagt, sie sei nirgendwo anders gewesen. Warum lügen, es sei denn, es gab etwas zu verbergen? Es gibt. Und sie sollte besser eine verdammte gute Erklärung haben, warum er heute im selben Atemradius wie sie war. Ich hätte mich vor Jahren um ihn kümmern sollen. Sauber. Permanent. Wenn irgendei

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